Unfallflucht

Tunnel gesperrt: Fahrer flüchtet nach Schranken-Crash

In München wurde in der Nacht drei Mal eine Höhenkontrolle ausgelöst. (Symbolbild)

In München wurde in der Nacht drei Mal eine Höhenkontrolle ausgelöst. (Symbolbild)

Von dpa

Innerhalb von zwei Stunden haben drei Lastwagen in der Nacht jeweils eine Höhenkontrolle vor Tunneln auf dem Münchner Autobahnring ausgelöst. Als sich die Schranken vor einem Tunnel gerade schlossen, habe zudem ein weiterer Lastwagen vor den Augen der Beamten versucht, noch schnell an der Sperre vorbeizukommen, teilte die Polizei mit. Dabei habe er mit seinem Fahrzeug eine der beiden Schranken berührt und sei geflüchtet, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Eine Kontrolle löste am Tunnel Aubing in Richtung Lindau aus, zwei am Tunnel Allach in Richtung A8. Hier passierte auch der Unfall. Da die Beamten den Angaben zufolge mit der Kontrolle eines Lastwagens beschäftigt waren, mussten sie den Fahrer entkommen lassen. Er soll nun mit Hilfe von Videoaufnahmen im Tunnel ausfindig gemacht werden.

Laut dem Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) gibt es vor vielen Tunneln in Deutschland automatische Höhenmessanlagen. Bei zu hohen Fahrzeugen wird per Ampelschaltung die Einfahrt in den Tunnel gesperrt. So können laut ADAC Beschädigungen der Tunnel und gefährliche Verkehrssituationen verhindert werden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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