0:2, 3:2, 4:3, 4:4

Topspiel-Spektakel: Nürnberg und Wolfsburg spielen 4:4

Nürnbergs Rayan Ghrieb (links) im Zweikampf mit Joakim Maehle aus Wolfsburg.

Nürnbergs Rayan Ghrieb (links) im Zweikampf mit Joakim Maehle aus Wolfsburg.

Von dpa

Der 1. FC Nürnberg hat in einem wilden Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Die Franken trennten sich 4:4 (0:2) vom VfL Wolfsburg - und das nach einem 0:2-Rückstand sowie danach zwei Führungen zum 3:2 und 4:3. Drei Tore in der Nachspielzeit waren die Krönung eines denkwürdigen Fußball-Abends, an dem es Nürnberg doch nicht schaffte, an Spitzenreiter Hertha BSC vorbeizuziehen.

Im Max-Morlock-Stadion drehte das Team von Coach Miroslav Klose nach dem Seitenwechsel innerhalb von nur elf Minuten das Match: Piet Scobel mit einem Doppelpack in der 52. und 59. Minute sowie Mohamed Ali Zoma in der 63. Minute stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Die Niedersachsen hatten durch die Treffer von Hauke Wahl (12.) und Muhammed Damar (29.) geführt.

Nürnberg legte eine starke Aufholjagd hin.

Nürnberg legte eine starke Aufholjagd hin.

Irre Nachspielzeit

Die Nachspielzeit wurde dann zu einem Mega-Spektakel. Erst glich Alessio Besio für den VfL aus (90.+1), dann schien Giannis Masouras doch noch für das Nürnberger Happy End zu sorgen (90.+6). Aber den Schlusspunkt setzte erneut Besio (90.+9).

Wolfsburg zeigte eine überragende erste Halbzeit und hätte noch deutlich höher als mit 2:0 führen können. Kapitän Wahl traf früh per Abstauber im Anschluss an einen Eckball. Damar zirkelte den Ball aus der Distanz in den Winkel. So eine Treffsicherheit ging Yannick Gerhardt ab, der gleich zweimal völlig freistehend vor dem Tor scheiterte.

Nürnberg verpasst Vorentscheidung

Dies wurde den Gästen zunächst zum Verhängnis: Scobel verkürzte per wuchtigem Schuss und belebte den „Club“. Der Stürmer legte kurz darauf nach. Das Stadion tobte. Und erneut dauerte es nur wenige Minuten, bis Zoma den dritten Treffer markierte. Später hätte der „Club“ alles klar machen können. Doch das misslang - und so endete dieses denkwürdige Abendspiel mit einem Remis.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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