Sozialstaatsreformen

Tausende wollen in Nürnberg gegen Reformen demonstrieren

Wie bereits am 1. Mai soll Nürnberg am 26. September wieder Schauplatz für eine DGB-Kundgebung für mehr Arbeitnehmerrechte werden. (Archivbild)

Wie bereits am 1. Mai soll Nürnberg am 26. September wieder Schauplatz für eine DGB-Kundgebung für mehr Arbeitnehmerrechte werden. (Archivbild)

Von dpa

Der Deutsche Gewerkschaftsbund erwartet am 26. September in Nürnberg tausende Teilnehmer bei einer Großkundgebung, die sich gegen Sozialabbau in Deutschland richtet. Die Kundgebung ist Teil einer bundesweiten Aktion in zwölf Großstädten unter dem Motto „Hart verdient - für einen starken Sozialstaat und den Schutz von Arbeitnehmerrechten“.

Aus den DGB-Regionalgliederungen seien allein 200 Busse angekündigt worden, die sich auf den Weg nach Nürnberg machen sollen. Als Hauptrednerin wird die Vorsitzende der Gewerkschaft IG Metall, Christiane Benner, erwartet. Nürnberg ist der einzige Austragungsort im Rahmen der bundesweiten Aktion in Bayern.

Die Sozialstaatsreformen der Bundesregierung richteten sich einseitig gegen die Arbeitnehmerseite, sagte Bayerns DGB-Chef Bernhard Stiedl. „Das ist der größte Angriff auf den Sozialstaat seit der Agenda 2010“, sagte Stiedl.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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