Ministerpräsident

Söder: Weniger Döner, mehr Politik

Die Weltlage sei ernst geworden - das will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) künftig auch bei seinen Social-Media-Auftritten berücksichtigen - und nicht mehr ganz so viele Döner-Fotos posten (Archivbild).

Die Weltlage sei ernst geworden - das will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) künftig auch bei seinen Social-Media-Auftritten berücksichtigen - und nicht mehr ganz so viele Döner-Fotos posten (Archivbild).

Von dpa

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, bekennender Fan sich drehender Fleischspieße, will künftig weniger Fotos auf Social Media posten, die ihn beim Essen zeigen - und mehr ernste Inhalte. „Aktuell verschärft sich die wirtschaftliche und außenpolitische Lage von Woche zu Woche - die Kommunikation muss sich natürlich dieser Lage anpassen“, sagte Söder dem „Münchner Merkur“ (Freitag).

„Ich nehme Kritik immer an“, sagte Söder, dem auch parteiintern zu viel Klamauk vorgeworfen worden war. Auch das teils schwache Abschneiden der CSU bei den Kommunalwahlen im März war mit Söders Außenauftritt in Verbindung gebracht worden. „Natürlich darf man bei Social Media weiterhin authentisch sein. Inzwischen weiß aber auch jeder, was ich gern esse. Daher gibt es wirklich andere Themen“, betonte er in dem Interview der Zeitung.

Schon bisher habe er auf Social Media über 80 Prozent politische Posts abgesetzt. Nachrichten mit Döner als Inhalt hätten weniger als ein Prozent seiner Aktivitäten ausgemacht.

Neben seinen Social-Media-Auftritten sieht Söder aber nicht allzu viel Justierungsbedarf. Das bayerische Kabinett sei schwungvoll und arbeite eng mit der Landtagsfraktion der CSU zusammen - die Notwendigkeit einer Umbildung seiner Ministerriege sieht er gegenwärtig nicht. „Jede Ministerin und jeder Minister hat sich in die Themenbereiche eingearbeitet und bewährt.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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