Wirtschaftspolitik

Söder für EU-Freihandelszone mit arabischen Ländern

Söder wirbt in Abu Dhabi für den Standort Bayern.

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Von dpa

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädiert für eine europäisch-arabische Freihandelszone. Dafür sollten sich Europa und auch Deutschland einsetzen, sagte der CSU-Chef am Rande seines Besuchs in den Vereinigten Arabischen Emiraten. „Ich glaube, für all die Investitionen, die da getätigt werden können, braucht es weitere Freihandelszonen.“ Nach Angaben Söders wären neben den Emiraten auch weitere arabische Länder interessiert.

Im September hatte der emiratische Staatschef Mohammed bin Sajid bei einem Staatsbesuch in Deutschland Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe in der Bundesrepublik angekündigt, für Bayern sind zehn Milliarden Euro vorgesehen. Zweite Station der Reise Söders ist an diesem Dienstag Katar.

Die deutsche Wirtschaft leidet seit einigen Jahren sowohl unter fehlenden Investitionen in der Bundesrepublik als auch unter wachsenden Handelshemmnissen mit den USA und China. Insofern nehmen sowohl Unternehmen als auch Politik jetzt andere Staaten in den Blick. Dazu gehören neben Indien trotz des andauernden Irankriegs auch mehrere Länder im Mittleren Osten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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