Gillamoos-Volksfest

Schulze: „Gemeinsam kämpfen“ für Demokratie und Freiheit

Schulze sicherte bei ihrem Auftritt auf dem Gillamoos Minderheiten in Sachsen-Anhalt ihre Unterstützung zu. (Archivbild)

Schulze sicherte bei ihrem Auftritt auf dem Gillamoos Minderheiten in Sachsen-Anhalt ihre Unterstützung zu. (Archivbild)

Von dpa

Angesichts des Wahlsiegs der AfD in Sachsen-Anhalt hat die bayerische Grünen-Landtagsfraktionsvorsitzende Katharina Schulze dazu aufgerufen, die Demokratie zu verteidigen. „Ich kann euch also versichern, ich werde alles, was in meiner Macht steht, tun, um gegen die Demokratie- und Menschenfeinde der AfD aufzustehen. Und ich weiß, dass das meine Grüne Partei ebenfalls macht“, sagte die Grünen-Politikerin beim Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg (Landkreis Kelheim).

Im Hinblick auf den Wahlerfolg der in Sachsen-Anhalt als rechtsextrem eingestuften AfD zeigte sich Schulze besorgt, ihr sei heute nicht nach „basst scho“. Es gebe jetzt in Sachsen-Anhalt viele Menschen, die Angst und Sorgen hätten. Dabei verwies sie etwa auf Menschen mit Migrationsgeschichte, Künstlerinnen und Künstler und Vereine und Verbände, die für Umweltschutz, Frauen- und Menschenrechte kämpften.

„Ihr seid nicht allein“

„Und jedem rufe ich, jedem rufen wir hier heute vom Gillamoos zu: Ihr seid nicht allein. Wir stehen an eurer Seite und gemeinsam kämpfen wir für Demokratie und für Freiheit“, betonte Schulze. Diesbezüglich forderte die Politikerin, dass ein AfD-Verbotsverfahren „endlich“ kommen müsse.

Zum Ergebnis ihrer Partei bei der Landtagswahl sagte sie: „Das ist wirklich phänomenal, auch wenn das Gesamtergebnis einen schaudern lässt“. Bei der Landtagswahl fuhren die Grünen mit rund 9 Prozent ihr bestes Ergebnis in Sachsen-Anhalt ein.

Zuvor waren die Rednerinnen und Redner der Grünen unter Jubel und Applaus, begleitet von einer Kapelle im mit rund 300 Zuhörenden gefüllten Weinzelt empfangen worden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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