1. FC Heidenheim
Schmidt sarkastisch: „Wechseln jetzt jede Woche den Torwart“

Harry Langer/dpa
Heidenheims neue Nummer eins: Thomas Dähne soll auch gegen Fürth zwischen den Pfosten stehen. (Archivbild)
In der Torwartdebatte beim 1. FC Heidenheim hat sich Frank Schmidt auf seine neue Nummer eins festgelegt. „Thomas Dähne wird jetzt erst mal spielen. Ich glaube, das ist wichtig in unserer Situation, nach so vielen Gegentoren, einen erfahrenen Mann dann jetzt auch zu haben“, sagte der Trainer des Fußball-Zweitligisten auf der Pressekonferenz vor der Partie bei Greuther Fürth (Sonntag, 13.30 Uhr/Sky).
Auf die Frage, ob der 32 Jahre alte Dähne nach seinem ersten Einsatz beim 5:3 am vergangenen Samstag gegen Dynamo Dresden im Tor bleibe oder Frank Feller gegen Fürth wieder ran dürfe, hatte der Trainer zunächst sarkastisch reagiert. „Ja, wir wechseln jetzt jede Woche den Torwart“, sagte der Coach mit ironischem Unterton, stellte dann aber direkt klar: „Natürlich nicht.“
Dähne verfügt auch über Erstliga-Erfahrung
Dähne war vor der Saison ablösefrei von Drittliga-Zwangsabsteiger 1860 München gekommen, spielte aber auch schon in höheren Ligen. Der gebürtige Oberaudorfer stand unter anderem fünf Jahre bei Holstein Kiel unter Vertrag und verfügt auch international über Erstliga-Erfahrungen nach Stationen bei HJK Helsinki und Wisla Plock (Polen).
In den ersten beiden Ligaspielen gegen Aufsteiger VfL Osnabrück (4:3) und Hertha BSC (1:4) hatte Feller den Vorzug erhalten. Der 22-Jährige stand auch beim blamablen 2:5 im DFB-Pokal bei Nord-Regionalligist SSV Jeddeloh II zwischen den Pfosten.
Feller habe die Rotation „professionell angenommen“, sagte Schmidt. „Wir sollten jetzt nicht jede Woche ein Torwartthema bei uns aufmachen.“








