Musik
Schlossfestspiele eröffnet - Ohne Proteste, ohne Wirbel

Armin Weigel/dpa
Gloria Fürstin von Thurn und Taxis mischte sich bei der Premiere der Schlossfestspiele in Regensburg unter das Publikum.
Im wallenden weißen Sommerkleid hat sich Gloria Fürstin von Thurn und Taxis (66) bei der Eröffnung der Schlossfestspiele in Regensburg unter das Publikum gemischt. Die Gastgeberin und die Musik standen im Mittelpunkt des Abends - anders als in vergangenen Jahren gab es keine Proteste und keine Demonstration.
Bei der letzten Ausgabe des Musikfestivals hatte der Besuch von AfD-Chefin Alice Weidel für Aufsehen gesorgt. Eingeladen worden war die Parteivorsitzende von der Hausherrin selbst. Sängerin Vicky Leandros hatte Medienberichten zufolge gesagt, dass die AfD-Politikerin bei ihrem Konzert „nicht willkommen“ sei. Von Thurn und Taxis teilte damals mit, sie kenne die AfD-Chefin persönlich, die Einladung sei privat gewesen. Vor dem Schloss gab es Proteste gegen den Besuch der Politikerin.
Bereits in der Vergangenheit hatte es bei den Festspielen im Hof von Schloss St. Emmeram - dem Sitz der Familie von Thurn und Taxis - Proteste gegeben. Kritiker warfen der Hausherrin unter anderem Nähe zu Rechtsextremen vor. Die Unternehmerin weist dies in Interviews von sich.
Vor Konzertbeginn - gespielt wurde die Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi - sagte sie, sie freue sich über das nicht mehr zu heiße Wetter und wolle möglichst jedes Konzert während der Festspiele besuchen. Unter den Gästen waren Schlagersänger Roberto Blanco und Kabarettistin Désirée Nick. Die Veranstaltungsreihe dauert bis zum 19. Juli. Es gastieren namhafte Künstler wie der Geiger David Garrett und Sänger Peter Maffay.








