Automobilzulieferer
Schaeffler wächst nur bei E-Mobilität

Daniel Karmann/dpa
Die Geschäfte des Schaeffler-Konzerns sind zu Jahresbeginn vergleichsweise gut gelaufen (Archivbild).
Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler, der im Jahr 2024 mit dem Regensburger Elektroantriebsspezialisten Vitesco fusioniert hat, ist trotz schwacher Geschäfte in Europa und China stabil ins Jahr 2026 gestartet. Unter den vier Sparten sei nur die E-Mobilität gewachsen, die anderen verzeichneten Umsatzrückgänge. Regional kam das Wachstum vor allem aus Asien, außerhalb Chinas. In China selbst sei der Umsatz in den ersten drei Monaten 2026 dagegen im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht rückläufig gewesen, teilte das Unternehmen mit.
Insgesamt setzte Schaeffler von Januar bis März 5,764 Milliarden Euro um, das sind 2,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt ergibt sich wegen des starken Euros dagegen ein Plus von 1,0 Prozent. Vor Zinsen und Steuern blieb ein Gewinn (Ebit) von 270 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Schaeffler 60 Millionen Euro, nach 83 Millionen im Vorjahresquartal.








