Trinkwasserverunreinigung

Rund 15.000 Menschen müssen Trinkwasser erneut abkochen

Im Trinkwasser wurden erneut sogenannte Indikatorkeime nachgewiesen. (Symbolbild)

Im Trinkwasser wurden erneut sogenannte Indikatorkeime nachgewiesen. (Symbolbild)

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Von dpa

Rund 15.000 Menschen im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm müssen ihr Trinkwasser wieder abkochen. Im Wasserspeicher der Ilmtalgruppe wurden erneut Grenzwertüberschreitungen festgestellt, wie das Landratsamt mitteilte.

Trotz Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten wurden bei Nachbeprobungen coliforme Bakterien und intestinale Enterokokken nachgewiesen. Sie gelten laut Landratsamt als Indikatorkeime und können auf eine Verunreinigung etwa durch Ausscheidungen von Tieren oder Menschen hindeuten. Die Verunreinigung könne aber auch andere Ursachen haben. Gesunde Menschen erkranken demnach in der Regel nicht. Das Abkochgebot sei eine Sicherheitsmaßnahme zum Schutz der Bevölkerung. Die Ursache werde vom Versorger zusammen mit dem Gesundheitsamt untersucht.

Wie lange das Abkochgebot andauern soll, war zunächst unklar. Das Wasser werde durchgehend geprobt, gereinigt und getestet. Wenn die Werte wieder passen, könne das Gebot aufgehoben werden, sagte eine Mitarbeiterin des Landratsamts. Anfang des Monats gab es demnach schon einmal ein Abkochgebot für den Landkreis.

Das Landratsamt rät, das Wasser einmal sprudelnd aufzukochen und mindestens zehn Minuten abkühlen zu lassen. Auch zur Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden soll nur abgekochtes Wasser verwendet werden, hieß es. Für die Toilettenspülung und andere Zwecke könne das Leitungswasser weiter ohne Einschränkungen genutzt werden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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