Größerer Rettungseinsatz
Quartett nach mutmaßlichem Drogenkonsum reanimiert

Daniel Karmann/dpa
Drei Hubschrauber waren im Einsatz, um die Verletzten schnell in Krankenhäuser zu bringen. (Symbolbild)
Nach mutmaßlichem Drogenkonsum haben Rettungskräfte in Unterfranken ein Quartett im Alter zwischen 14 und 19 Jahren reanimieren müssen. Manche der Schwerverletzten seien nach dem Vorfall in Neustadt am Main (Landkreis Main-Spessart) per Hubschrauber in verschiedene Krankenhäuser gebracht worden, teilte die Polizei mit. Am Freitag schwebten die Verletzten, drei Jugendliche und ein junger Mann, demnach alle nicht mehr in Lebensgefahr.
Eine Mutter hatte zuvor in einem Zimmer des Einfamilienhauses ihren Sohn und drei Bekannte bewusstlos gefunden und einen Notruf abgesetzt. Ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sei daraufhin zu dem Haus gefahren. Wegen des engen Treppenhauses hätten die vier Verletzten mit einer Drehleiter aus dem Haus gebracht werden müssen. Angehörige der Verletzten seien vor Ort durch geschulte Kräfte von Polizei und Rettungsdienst betreut worden.
Nach ersten Ermittlungen gingen die Beamten davon aus, dass das Quartett Drogen genommen hatte. Um welche Betäubungsmittel es sich handeln könnte, blieb zunächst unklar. Die Kriminalpolizei ermittelte dazu. Erste Ergebnisse seien kommende Woche möglich, sagte ein Polizeisprecher. Ermittelt werden solle auch, wie die Gruppe an die Substanzen kam.








