SEK-Einsatz

Polizei schießt mehrfach auf 25-Jährigen - Lebensgefahr

Laut Polizei bedrohte der 25-Jährige die Einsatzkräfte mit einer Schusswaffe und einem Messer.

Laut Polizei bedrohte der 25-Jährige die Einsatzkräfte mit einer Schusswaffe und einem Messer.

Von dpa

Polizisten haben bei einem Einsatz in Mittelfranken auf einen 25-Jährigen geschossen. Der Mann sei schwer verletzt worden und werde im Krankenhaus operiert, sagte Polizeisprecher Michael Konrad. „Wir gehen aktuell davon aus, dass die Einsatzkräfte aus Notwehr schossen.“ Der Mann habe sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden. Das Landeskriminalamt ermittelt nun, ob die Polizeischüsse rechtmäßig waren.

Eine Verwandte hatte demnach am frühen Samstagmorgen die Polizei gerufen, weil der 25-Jährige telefonisch mit Suizid gedroht haben soll. Während des Notrufs habe die Frau gleichzeitig mit dem jungen Mann telefoniert und dabei seien Schussgeräusche zu hören gewesen, sagte Konrad. Mehrere Streifen seien zu dem Haus in Wendelstein am Rand Nürnbergs (Landkreis Roth) ausgerückt und Spezialeinsatzkräfte alarmiert worden.

„In den folgenden Stunden hat man versucht, auf den Mann einzuwirken“, sagte Konrad. Doch dieser habe sich nicht beruhigen lassen. Gegen 7.00 Uhr seien dann Einsatzkräfte in das Haus gegangen - aus Sorge, dass sich der Mann etwas antue oder zur Gefahr für andere werde, sagte Konrad. Das Ziel sei aber weiterhin gewesen, mit dem Mann in Kontakt zu treten und so die Situation zu entschärfen.

Der 25-Jährige habe die Einsatzkräfte dann aber mit einer Schusswaffe bedroht. Diesen hätten daraufhin aus Notwehr geschossen, erläuterte Konrad. Die Kriminalpolizei habe nun den Tatort abgesperrt und das Haus versiegelt, um dort Spuren zu sichern. Die Ermittlungen müssten nun zeigen, wie oft und wo der 25-Jährige getroffen worden sei. Auch die Einsatzkräfte sollten befragt werden.

Das Landeskriminalamt ermittelt nun, ob die Polizeischüsse rechtmäßig waren. Beamten sicherten dazu Spuren in dem Haus.

Das Landeskriminalamt ermittelt nun, ob die Polizeischüsse rechtmäßig waren. Beamten sicherten dazu Spuren in dem Haus.

„In den folgenden Stunden hat man versucht, auf den Mann einzuwirken“, sagte Konrad. Doch dieser habe sich nicht beruhigen lassen. Gegen 7.00 Uhr seien dann Einsatzkräfte in das Haus gegangen - aus Sorge, dass sich der Mann etwas antue oder zur Gefahr für andere werde, sagte Konrad. Das Ziel sei aber weiterhin gewesen, mit dem Mann in Kontakt zu treten und so die Situation zu entschärfen.

Der 25-Jährige habe die Einsatzkräfte dann aber mit einer Schusswaffe und einem Messer bedroht. Diesen hätten daraufhin aus Notwehr geschossen, erläuterte Konrad. Der Mann befinde sich auf der Intensivstation. „Der Zustand ist durchaus ernst und kritisch.“

Die Kriminalpolizei sperrte Konrad zufolge den Tatort ab und versiegelte das Haus, um dort Spuren zu sichern. Die Ermittlungen müssten nun zeigen, wie oft und wo der 25-Jährige getroffen worden sei und ob er ebenfalls geschossen habe. Auch die Einsatzkräfte sollten befragt werden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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