Wetter in Bayern

„Leonie II“ bringt Neuschnee und glatte Straßen

Der Deutsche Wetterdienst erwartet für den Sonntag Neuschnee in Bayern. (Archivbild)

Der Deutsche Wetterdienst erwartet für den Sonntag Neuschnee in Bayern. (Archivbild)

Von dpa

Das aus Oberitalien heranziehende Tief „Leonie II“ wird nach einem bislang sehr schneearmen Januar Schnee und glatte Straßen in weiten Teilen Bayerns mit sich bringen. Bis zum Montag könnte es nach Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem im westlichen Mittelfranken und in der Region Nürnberg kräftiger schneien. „Der Winter hat sein Pulver noch nicht verschossen“, schrieben die Meteorologen in einer Einschätzung des bundesweiten Wetters auf der DWD-Webseite. Demnach handelt es sich um eine „spannende Lage mit großem Potential für überregionale Glätte und damit verbunden weitreichenden Störungen im Straßen- und Schienenverkehr“ am Montagmorgen.

In Bayern sollte es ab Sonntagmittag ausgehend von den Alpen gebietsweise schneien, vor allem in Schwaben und Oberbayern. In der Nacht wird sich der Schneefall dann demnach auf den Großteil des Freistaats ausbreiten. Am längsten und am meisten sollen die Schneefälle nach DWD-Prognose im westlichen Franken und auf der Fränkischen Alb anhalten, dort erwarten die Meteorologen lokal beachtliche Mengen von 20 bis 25 Zentimeter Neuschnee.

Südlich der Donau sind laut DWD 5 bis 15 Zentimeter Schnee zu erwarten, der zudem in tiefen Lagen bald in Regen übergeht. Am wenigsten beziehungsweise örtlich auch gar nicht wird es laut Prognose im östlichen Oberbayern und in Niederbayern schneien.

In weiten Teilen Bayerns sollen die Temperaturen in der Nacht weiter unter dem Gefrierpunkt liegen, mit Tiefstwerten von bis zu minus fünf Grad. Im Laufe des Montags wird es milder, mit Plusgraden von bis zu vier Grad im größten Teil des Freistaats. Deutschlandweit ist es laut DWD in den letzten Januartagen ein Wechselspiel aus kalter und milderer Luft zu erwarten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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