Ausstellungen
Der Sound Bayerns - Endspurt bei der Landesausstellung

Armin Weigel/dpa
Am 8. November endet die Landesausstellung «Musik in Bayern» in Freyung. (Archivbild)

199 Tage voller Musik gehen am Sonntag (8. November) zu Ende: Wer die bayerische Landesausstellung in Freyung noch anschauen möchte, der hat nur noch diese Woche die Chance dazu. Das musikalische Spektakel im Bayerischen Wald endet mit einem kostenlosen Konzert (18.00 Uhr) in der Volksmusikakademie. Das Trio Markus Schlesag & Friends bietet Swing und sorgt für Groove.
Die Schau im TonYversum zeigt, dass der Freistaat musikalisch aus mehr als aus Blasmusik besteht. Sie geht nicht nur auf Volksmusikgruppen ein, sondern auf Pop- und Rockbands oder die berühmten Regensburger Domspatzen.
Vom Mittelalter bis zu den Beatles
„Die Musik gehört natürlich in Bayern zum täglichen Leben“, sagte Richard Loibl, der Chef des Hauses der Bayerischen Geschichte, anlässlich der Eröffnung im Frühjahr. Sie werde zur Repräsentation eingesetzt, mit ihr werde Politik gemacht. Weltstars wie die Rolling Stones oder die Beatles haben durch Gastspiele ebenso Bezug zum Freistaat, betonte Loibl. Diese Musiker spielten aber teils auch auf Instrumenten von Herstellern aus dem Freistaat.
Die Ausstellung versteht sich als musikalische Zeitreise mit Hörstationen, Mitmachaktionen und Raumklängen. „Ob Musik vor 500 oder fünf Jahren geschrieben wurde, sie gehört zum Sound der Gegenwart“, so die Veranstalter.
Die Besucher können Fragen nachgehen wie: Warum gibt es mittelalterliche Chorbücher nur im Großformat? Wer erfand die Klarinette, und was hat das mit Bayern zu tun? Was haben Gustav Mahler und Liesl Karlstadt gemeinsam? Und wer steckte beim Burglengenfelder Anti-WAAhnsinnsfestival in der knallroten Lederhose? Zudem gibt es bis zum Ausstellungsende noch weitere Konzerte.








