Eisbach

Nach Unfall: Suche nach sicherer Lösung für Surfwelle

Die Stadt will sicheres Surfen an der Eiusbachwelle ermöglichen. (Archivbild)

Die Stadt will sicheres Surfen an der Eiusbachwelle ermöglichen. (Archivbild)

Von dpa

Nach dem Tod einer Surferin an der Eisbachwelle vor einem Jahr sieht die Stadt München andere rechtliche Rahmenbedingungen für den Surfbetrieb. „Der tragische Unfall hat die rechtliche Situation an der Welle verändert“, sagte der neu gewählte Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne). Die Stadt sei verpflichtet, unter den gegebenen Umständen die Verkehrssicherheit herzustellen.

Ziel bleibe, das Surfen wieder zu ermöglichen. Er hoffe auf eine Lösung bis zu den Sommerferien, bekräftigte Krause zum Jahrestag des Unglücks. Er unterstütze alle Bemühungen, ein möglichst sicheres Surfen zu ermöglichen.

Seit einigen Monaten führt der Strömungsexperte Robert Meier-Staude von der Hochschule München nach Angaben der Stadt gemeinsam mit den Vertretern der Surf-Community dazu Versuche durch. Ziel ist eine Konstruktion, die eine dauerhafte Welle erzeugt. Die Versuche würden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Ohne zusätzlichen Einbau baue sich eine Welle je nach Zufluss- und Unterwassersituation maximal an 30 bis 40 Tagen im Jahr auf.

Eigentlich ist das Surfen auf dem Eisbach derzeit verboten. (Archivbild)
Eigentlich ist das Surfen auf dem Eisbach derzeit verboten. (Archivbild)
Eigentlich ist das Surfen auf dem Eisbach derzeit verboten. (Archivbild)
Vor einem Jahr starb nach einem Unfall an der WEisbachwelle eine 33-jährige Surferin. (Archivbild)
Vor einem Jahr starb nach einem Unfall an der WEisbachwelle eine 33-jährige Surferin. (Archivbild)
Vor einem Jahr starb nach einem Unfall an der WEisbachwelle eine 33-jährige Surferin. (Archivbild)

Das Baureferat arbeite zudem auf Anweisung von Oberbürgermeister Dieter Reiter und in Abstimmung mit der Bundeswehruniversität Hamburg sowie der Universität Innsbruck an Varianten für einen sicheren Einbau, hieß es. Dies sei gedacht als Rückfalloption, falls die aktuellen Versuche nicht das gewünschte Ergebnis erbringen oder in rechtlicher Hinsicht nicht umsetzbar sein sollten.

Am späten Abend des 16. April 2025 war eine 33 Jahre alte Surferin unter Wasser gedrückt worden, weil sich die am Brett und am Knöchel befestigte Sicherungsleine unter Wasser verfangen hatte. Die Frau starb später im Krankenhaus. Eine konkrete Ursache für den Unfall konnte nicht ermittelt werden.

„Der Tod der Surferin vor einem Jahr hat uns alle erschüttert. Ich bin in diesen Tagen mit meinen Gedanken bei den Hinterbliebenen“, sagte Krause zum Jahrestag. Er ließ dennoch keinen Zweifel daran, dass am Eisbach in Zukunft wieder gesurft werden soll: „Das Surfen am Eisbach ist Teil des Münchner Lebensgefühls, die Eisbachwelle ist ein Wahrzeichen der Stadt München.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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