DFB-Pokal-Finale
Nach Pyrotechnik: Hohe Geldstrafen für FC Bayern und VfB

Michael Kappeler/dpa
Das Verhalten ihrer Fans kommt dem FC Bayern und VfB Stuttgart teuer zu stehen. (Archivbild)
Nach dem massiven Einsatz von Pyrotechnik im DFB-Pokal-Finale Ende Mai zwischen dem FC Bayern München und VfB Stuttgart sind beide Bundesligisten mit Strafen von jeweils 260.000 Euro belegt worden. Diese Entscheidung hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Einzelrichterverfahren wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger getroffen.
Von den Geldstrafen können beide Vereine jeweils bis zu 86.700 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, wie es heißt. Das muss beim DFB bis zum 31. Dezember dieses Jahres nachgewiesen werden.
Während des DFB-Pokal-Endspiels in Berlin hatten beide Fanlager den Angaben zufolge jeweils etwa 300 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Das Finale, das der FC Bayern mit 3:0 gewann, musste wegen der erheblichen Rauchentwicklung in der 55. Minute für drei Minuten unterbrochen werden.








