Fußball-Bundesliga

Münchner Torjäger Kane erhält „Goldenen Schuh“

Harry Kane wird für seinen Torinstinkt ausgezeichnet. (Archivbild)

Harry Kane wird für seinen Torinstinkt ausgezeichnet. (Archivbild)

Von dpa

Bundesliga-Torschützenkönig Harry Kane vom FC Bayern München wird mit dem „Goldenen Schuh“ für den besten Torjäger in Europa geehrt. Die Würdigung findet am 19. August im Museum der Bayern statt. Die Bundesliga, der Rekordmeister aus München und der „Kicker“ richten die Veranstaltung aus. Der Preis wird von European Sports Media, einer Vereinigung führender europäischer Sportmedien, verliehen.

Kane erzielte in der vergangenen Bundesligasaison 36 Treffer. In der Wertung setzte sich der Kapitän der englischen Nationalmannschaft vor dem Norweger Erling Haaland (Manchester City) und Kylian Mbappé (Real Madrid) aus Frankreich durch. Für Kane ist es der zweite Gewinn des „Goldenen Schuhs“, der seit 1968 vergeben wird, nach 2023/24. In der vergangenen Saison stand Mbappé ganz oben. In der zurückliegenden Spielzeit erzielte Kane in 65 Pflichtspielen für den FC Bayern und sein Nationalteam 73 Tore.

„Harry Kane steht beim FC Bayern in einer Linie mit Sturmlegenden wie Gerd Müller oder Karl-Heinz Rummenigge - und er verlängert diese Torjäger-Historie in die Gegenwart, indem er das Stürmerspiel auf eine neue Stufe gestellt hat“, erklärte Vereinspräsident Herbert Hainer.

Für den Münchner Sportvorstand Max Eberl ist Kane „nicht nur ein Vollstrecker, sondern ein Meister der unsichtbaren Momente, denn vieles, was sein Spiel so außergewöhnlich macht, sieht man ja gar nicht: Sein Timing, sein Mitdenken für den Mitspieler, sein Öffnen von Räumen machen ihn aus“, befand er. „Seine Tore sind das Dach, aber darunter liegt ein Fundament aus Spielintelligenz, Teamgeist und unermüdlicher Arbeit für die Mannschaft.“

Bundesliga-Geschäftsführer Marc Lenz sagte: „Harry Kane prägt die Bundesliga und den internationalen Fußball seit Jahren mit Leistungen auf herausragendem Niveau.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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