Oktoberfest

Münchens neuer OB offen für weitere Wiesn-Brauerei

Krause hat Erfahrungen damit, ein Giesinger-Fass anzustechen. (Archivbild)

Krause hat Erfahrungen damit, ein Giesinger-Fass anzustechen. (Archivbild)

Von dpa

Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) zeigt sich offen dafür, weitere Münchner Brauereien für das Oktoberfest zuzulassen.

Es stehe allen Münchner Brauereien offen, sich für die Wiesn zu bewerben, sagte er nach Angaben seines Sprechers. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

Bereits im Wahlprogramm der Münchner Grünen für die Kommunalwahl hatte es geheißen: „Wir zeigen uns offen für neue Brauereien auf dem Oktoberfest, sofern sie Münchner Bier brauen und die vorgegebenen Kriterien erfüllen.“

Krauses Äußerung als designierter Oberbürgermeister dürfte besonders die Giesinger Brauerei interessieren, die seit geraumer Zeit mit ihrer Forderung nach einer Wiesn-Zulassung Schlagzeilen macht - und ein entsprechendes Bürgerbegehren gestartet hat.

Steffen Marx hat ein Bürgerbegehren gestartet (Archivbild).
Steffen Marx hat ein Bürgerbegehren gestartet (Archivbild).
Steffen Marx hat ein Bürgerbegehren gestartet (Archivbild).
Will 2027 auf die Wiesn: Brauereichef Steffen Marx. (Archivbild)
Will 2027 auf die Wiesn: Brauereichef Steffen Marx. (Archivbild)
Will 2027 auf die Wiesn: Brauereichef Steffen Marx. (Archivbild)

Mehr als 17.000 Menschen haben das Begehren inzwischen unterzeichnet, dessen Ziel die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung von Giesinger Bräu zur Wiesn 2027 ist. Dazu werden nach Angaben der Brauerei 40.000 Unterschriften benötigt.

Die Frage beim Bürgerentscheid lautet nach Angaben der Brauerei: „Bist Du dafür, dass die Landeshauptstadt München ab 2027 auch den Ausschank von Bier der Brauerei Giesinger Bräu auf dem Münchner Oktoberfest erlaubt?“

Ein weiteres Bier auf der Wiesn wäre nicht weniger als eine Revolution. Seit Ewigkeiten sind dort nur sechs Brauereien zugelassen: Augustiner, Hacker Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten. Seit die Konkurrenz aus Giesing sich dank eines Tiefbrunnens im Stadtgebiet offiziell Münchner Bier nennen darf, will sie auch ein Stück abhaben vom lukrativen Wiesn-Kuchen, gibt aber an, an städtischen Hürden zu scheitern.

Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) hatte diesen Vorwurf entschieden zurückgewiesen - schließlich könne die Brauerei „einfach mal einen Antrag stellen, wie ihn jeder andere Wiesn-Beschicker auch stellt“. Die Stadt könne diesen prüfen und bewerten, jedoch sei bislang kein solcher Antrag von Giesinger Bräu eingegangen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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