Großeinsatz der Feuerwehr

Menschliches Versagen war Ursache für tödlichen Chemieunfall

Bei dem Unglück im Mai war ein Mitarbeiter der Firma gestorben, weitere wurden verletzt. (Symbolbild)

Bei dem Unglück im Mai war ein Mitarbeiter der Firma gestorben, weitere wurden verletzt. (Symbolbild)

Von dpa

Menschliches Versagen hat den Ermittlungen der Polizei zufolge den tödlichen Chemieunfall in Nürnberg verursacht. Bei dem Unglück im Mai war ein Mitarbeiter der Firma gestorben, weitere wurden verletzt. Es habe ein Fehlverhalten bei der Handhabung chemischer Stoffe gegeben, sagte Polizeisprecher Oliver Trebing.

Gutachten hätten ergeben, dass dabei Schwefelwasserstoff ausgetreten sei, der unbeabsichtigt durch die Verbindung anderer Stoffe entstanden sei, sagte Trebing. „Es gibt keinen Beschuldigten.“ Deshalb werde kein Ermittlungsverfahren eröffnet. Weitere Details nannte er nicht. Die „Nürnberger Nachrichten“ hatten zuvor über die Ermittlungsergebnisse berichtet.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr war am 15. Mai nach dem Unglück zu dem Betrieb ausgerückt, darunter mehrere Trupps in Chemikalienschutzanzügen. Etwa 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten die Rettungskräfte aus dem Gebäude holen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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