Fußball

Medien: Musiala nicht im Bayern-Kader für den Supercup

Jamal Musiala verlässt nach seinem Zusammenbruch in Heidenheim den Platz in Begleitung eines Teamarztes.

Jamal Musiala verlässt nach seinem Zusammenbruch in Heidenheim den Platz in Begleitung eines Teamarztes.

Von dpa

Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala wird laut Medienberichten nach seinen zwei Zusammenbrüchen nicht im Kader des FC Bayern für das Spiel um den Franz-Beckenbauer-Supercup an diesem Samstag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) bei Borussia Dortmund stehen. Wie die Münchner „tz“ und die „Bild“ berichten, wird Trainer Vincent Kompany auf den 23-Jährigen verzichten. Der Bayern-Coach wird am Freitag bei einer Pressekonferenz seinen Kader bekanntgeben.

Musiala war in den letzten Saison-Vorbereitungspartien gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim jeweils auf dem Rasen zusammengebrochen. Er musste in beiden Fällen wenige Minuten nach seiner Einwechslung am Boden liegend vom medizinischen Personal des deutschen Meisters behandelt und dann wieder ausgewechselt werden. Den Platz verließ er beide Male aber selbstständig.

Musiala berichtete von „Absencen“

Musiala hatte nach dem zweiten Vorfall in Heidenheim eine Erklärung für seine schon längere Erkrankung geliefert. Demnach gehe es um „Absencen“, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen seien. Das französische Wort bedeutet im Deutschen so viel wie „Abwesenheit“. Und genau das traf auf Musiala zu, der auf dem Platz kurzzeitig wie weggetreten wirkte. Absencen sind in der Medizin eine Form epileptischer Anfälle.

Offen ist, wie es kurzfristig zu Saisonbeginn mit Musiala weitergeht. Aus ärztlicher Sicht bestand und besteht den Angaben zufolge kein erhöhtes Risiko bei weiteren Einsätzen des Nationalspielers. Weitere Absencen könnten jedoch während der Spiele oder auch im Training auftreten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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