Fußball-Bundesliga

Kompany redet drohende Gelbsperren vor Dortmund klein

Kimmich droht eine Sperre. (Archivbild)

Kimmich droht eine Sperre. (Archivbild)

Von dpa

Bayern-Trainer Vincent Kompany will das Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund erst nach dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt in den Mittelpunkt rücken. Er werde darum auch am Samstag (15.30 Uhr/Sky) keine besondere Rücksicht auf drohende Gelb-Sperren bei Joshua Kimmich, Jonathan Tah und Leon Goretzka nehmen. Die drei Fußball-Nationalspieler sind jeweils mit vier Gelbe Karten vorbelastet und würden das Spitzenspiel in einer Woche beim Tabellenzweiten BVB bei einer weiteren Verwarnung verpassen.

„Sie haben das Dortmund-Spiel im Kopf, wir nicht, ich nicht. Ich bin nur auf das Frankfurt-Spiel fokussiert“, sagte Kompany am Freitag. Zu den möglichen Gelb-Sperren sagte er: „Das ist kein großes Thema. Wir müssen schlau sein, aber wir können auch nicht überschlau sein. Man kann nicht alles planen.“

Gegen Frankfurt im Bayern-Tor: Jonas Urbig. (Archivbild)

Gegen Frankfurt im Bayern-Tor: Jonas Urbig. (Archivbild)

Wichtig sei aktuell nur, „dass wir gegen Frankfurt gewinnen“. Und auch Dortmund müsste erstmal am Samstag seine Partie in Leipzig gewinnen. Die Bayern gehen mit sechs Punkten Vorsprung in den 23. Spieltag. „Wir können nicht weiterschauen. Ab nächste Woche können wir dann alle dieses Clásico-Gefühl genießen“, sagte der Belgier.

Die Frankfurter kommen mit einem neuen Trainer. Unter Albert Riera gab es für die Hessenn bislang ein Unentschieden und zuletzt den ersten Sieg. „Es kommt ein neuer Trainer in die Allianz Arena, aber es sind noch die gleichen Spieler“, sagte Kompany zum Effekt des Trainerwechsels.

Bei den Bayern wird Jonas Urbig im Tor den verletzten Kapitän Manuel Neuer ersetzen, der mit einem Muskelfaserriss in der Wade auch das Dortmund-Spiel verpassen dürfte. Das Vertrauen in den 22-jährigen Urbig sei groß, betonte Kompany, weil dieser inzwischen schon in etlichen Partien für den deutschen Rekordmeister Leistung gezeigt habe.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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