2. Fußball-Bundesliga

Klose hat einen Wunsch und beschwört dafür einen Trumpf

Miroslav Klose bedankt sich bei den Fans - auch gegen Darmstadt setzt er auf ihre lautstarke Unterstützung. (Archivbild)

Miroslav Klose bedankt sich bei den Fans - auch gegen Darmstadt setzt er auf ihre lautstarke Unterstützung. (Archivbild)

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Von dpa

Miroslav Klose hat einen Wunsch. In der bevorstehenden Länderspielpause möchte der Trainer ebenso wie die Fans des 1. FC Nürnberg beim Blick auf die Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga ein traumhaftes Gefühl genießen: Und das heißt, den „Club“ auf einem der zwei Aufstiegsplätze zu sehen. Ein Sieg des Tabellenzweiten im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 am Samstag (13.00 Uhr/Sky) - und Kloses Wunsch wäre erfüllt.

Und dafür motiviert der 48-Jährige nicht nur seine Spieler, sondern auch die Anhänger. Diese sollen im Max-Morlock-Stadion wieder mal der zwölfte Mann sein. „Es war in letzter Zeit sehr positiv, was bei uns im Stadion los war. Das ist unser Trumpf“, erklärte Klose: „Das ist das, was wir wissen, dass wir das Stadion anzünden müssen. Und das wollen wir am Samstag tun.“

Der neue Sportvorstand spürt viel «Gier» in der Nürnberger Mannschaft.

Der neue Sportvorstand spürt viel «Gier» in der Nürnberger Mannschaft.

Der Tabellen-16. aus Hessen scheint beim Blick auf die Auswärtsbilanz ein idealer Gegner zu sein. Vier Gastspiele, vier Niederlagen, 1:13 Tore - damit sind die Darmstädter das schlechteste Auswärtsteam der Liga.

Doch Klose weiß, dass sich der „Club“ in der Vergangenheit meist sehr schwergetan hat gegen die Lilien. „Absolut. Ich will nicht von einem Angstgegner sprechen. Wir haben gegen Darmstadt schon gute Spiele gemacht, aber eben ganz oft verloren, auch unglücklich verloren“, sagte er.

Angstgegner? Darmstadts starke Bilanz

Vier der letzten sechs Partien im Max-Morlock-Stadion haben die Darmstädter gewonnen. Und in zehn der letzten zwölf Partien am Valznerweiher gepunktet.

Auch nach dem jüngsten Sieg bei St. Pauli müsse man weiter zulegen in der Arbeit gegen den Ball und beim Verteidigen des eigenen Tores, sagte Klose. Ständig Druck auf den Gegner haben und gleichzeitig Spielfreude zeigen in der Offensive, das soll der Erfolgsansatz sein.

„Ich habe volles Vertrauen in die Jungs, die anfangen“, sagte Klose. Das gilt ebenso für den Mann, der in dieser Woche zum Sportvorstand und Nachfolger von Joti Chatzialexiou (geht zu Eintracht Frankfurt) auserkoren worden ist.

Was der neue Sportvorstand denkt

„Die Mannschaft hat Qualität. Ansonsten wären wir nicht auf Platz zwei. Und neben den Ergebnissen haben wir auch Spiele abgeliefert, bei denen die Leute zufrieden nach Hause gegangen sind“, sagte Dieter Frey.

„Ich spüre in der Truppe eine Gier, nicht nachzulassen und immer besser werden zu wollen“, sagte der bisherige Nachwuchschef beim FCN. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir eine gute Saison spielen können. Ich bin aber kein Fan davon, zu sehr in die Zukunft zu blicken“, sagte der Ex-Profi.

„Für uns geht es jetzt darum, drei Punkte gegen Darmstadt zu holen“, mahnte der 54-Jährige. Denn auch Frey möchte im Anschluss - wie Klose - bis zum nächsten Spiel in zwei Wochen den Blick auf die Tabelle täglich genießen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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