Fußball-Bundesliga

Klassiker: Was für den BVB spricht - und was für die Bayern

Der BVB empfängt die Bayern zum Bundesliga-Gipfel. (Archivbild)

Der BVB empfängt die Bayern zum Bundesliga-Gipfel. (Archivbild)

Von dpa

Fußball-Deutschland schaut nach Dortmund. Die Borussia geht nach ihrem dramatischen Champions-League-K.o. angeschlagen ins Prestigeduell mit dem FC Bayern München. Der Rekordmeister kann mit einem Sieg heute Abend (18.30 Uhr/Sky) an der Tabellenspitze davonziehen. Was spricht für wen? Ein Überblick zum Bundesliga-Gipfel.

Heimvorteil: Dortmund hat in der Bundesliga seit fast einem Jahr kein Heimspiel mehr verloren. In dieser Saison ist der BVB sogar die einzige Bundesliga-Mannschaft, die im eigenen Stadion noch gar nicht verloren hat. Trotzdem hat Trainer Niko Kovac nicht nur die Fans auf der Südtribüne vor dem Spiel gegen die Bayern noch mal extra angeheizt. „Ich lade unsere Fans herzlich ein, weiter gute Stimmung zu verbreiten“, sagte Kovac. „Wir brauchen am Samstagabend ein volles Stadion mit einer guten Atmosphäre.“

Trifft er wieder gegen den BVB? Bayern-Torjäger Harry Kane. (Archivbild)
Trifft er wieder gegen den BVB? Bayern-Torjäger Harry Kane. (Archivbild)
Trifft er wieder gegen den BVB? Bayern-Torjäger Harry Kane. (Archivbild)
Dortmunds Nico Schlotterbeck ist für das Topspiel einsatzbereit. (Archivbild)
Dortmunds Nico Schlotterbeck ist für das Topspiel einsatzbereit. (Archivbild)
Dortmunds Nico Schlotterbeck ist für das Topspiel einsatzbereit. (Archivbild)
Bayern-Trainer Vincent Kompany ist vor dem Showdown optimistisch. (Archivbild)
Bayern-Trainer Vincent Kompany ist vor dem Showdown optimistisch. (Archivbild)
Bayern-Trainer Vincent Kompany ist vor dem Showdown optimistisch. (Archivbild)

Jetzt-erst-recht-Stimmung: Nach dem blamablen Aus in der Champions League durch die 1:4-Klatsche im Play-Off-Rückspiel bei Atalanta Bergamo hatten die Dortmunder drei Tage Zeit zum Wunden lecken. „Was war, ist vorbei“, beschied Kovac. Das Bundesliga-Topspiel heute erfordert die volle Konzentration. „Die Mannschaft freut sich auf das Spiel. Im Training war eine sehr gute Stimmung, die Sonne hat geschienen und uns allen Glückshormone beschert“, berichtete der BVB-Trainer.

Schlotterbeck-Comeback: Nico Schlotterbeck kehrt zurück in die Mannschaft. Vier Spiele hat Dortmunds bester und mit drei Bundesliga-Toren in dieser Saison bislang treffsicherster Innenverteidiger erst wegen einer Gelbsperre und dann wegen muskulärer Probleme gefehlt. Beim 1:4 in Bergamo saß er zwar auf der Bank, wurde aber noch geschont. Gegen die Bayern ist Schlotterbeck nun bereit für die Startelf. Er könnte links in der Dreierkette den in Bergamo unglücklich agierenden Ramy Bensebaini ersetzen. Schlotterbeck macht den BVB hinten stabiler und vorn torgefährlicher.

Killerinstinkt: Die Münchner wittern gegen die angeschlagenen Dortmunder die große Chance, im Meisterkampf bereits für eine Vorentscheidung sorgen zu können - und die wollen sie unbedingt nutzen. Für Trainer Vincent Kompany geht es gegen die Borussia unabhängig vom Rennen um die Schale aber auch immer ums Prestige. „Diese Spiele sind dermaßen wichtig, dass es ein eigener kleiner Titel ist“, sagte der Belgier. „Deswegen ist es für uns auch eine absolute Priorität, da zu gewinnen.“ Die Bilanz spricht klar für die Bayern: Nur eines der vergangenen 15 Duelle mit dem BVB haben sie verloren.

Große Spiele gegen die Großen: Wann immer sie von den nationalen Top-Teams in dieser Saison gefordert wurden, waren die Bayern da. Sämtliche Duelle mit den Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel der Bundesliga wurden gewonnen - mitunter richtig deutlich. Gegen Leipzig etwa gab es ein 6:0 und ein 5:1, in Stuttgart ein 5:0, gegen Hoffenheim unlängst ein 5:1. Auch das Hinspiel gegen den BVB entschieden die Münchner im Oktober mit 2:1 für sich.

Rekordjäger Kane: Bayerns Stürmerstar trifft und trifft und trifft. In der Liga steht er schon wieder bei 28 Toren. Und es winkt wieder mal eine Bestmarke: In den vergangenen Partien gegen Hoffenheim (5:1), Bremen (3:0) und Frankfurt (3:2) traf der Engländer jeweils zweimal. Nun wieder? In vier Bundesliga-Partien in Serie mindestens doppelt zu treffen, gelang bislang nur zwei Spielern: Wolfsburgs Tomislav Maric 2001 und Dortmunds Lothar Emmerich 1967.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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