US-Reise
Howdy Mr. Söder! CSU-Chef reist nach Texas
Erstmals in seiner Amtszeit als bayerischer Ministerpräsident zieht es CSU-Chef Markus Söder in die USA. Ziele der Reise sind die wirtschaftlich starken US-Bundesstaaten Texas und South Carolina. Anders als einst Edmund Stoiber 2002 macht Söder um die Hauptstadt Washington mit Präsident Donald Trump einen großen Bogen.
Spannendster Punkt für den Ministerpräsidenten im Land der Cowboy-Hüte ist der Besuch beim NASA Mission Control Center in Houston und auf einer Cowboy-Ranch. Das Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München hat schon lange eine Standleitung nach Texas - Söder will mit seinem Besuch die Kooperation vertiefen. Unter anderem soll es ein Projekt zum Thema KI-Steuerung in der Raumfahrt geben.
Zweimal war Söder nach eigener Aussage schon in den USA, „einmal in New York 2012 und einmal an der Westküste 2014“. Nun folgt also die erste Dienstreise als Regierungschef. „Wir wollen Allianzen zu Power-Regionen schließen. Neben Texas ist das South Carolina - auch hier gibt es bereits eine enge Verbindung in den Freistaat: BMW betreibt in Spartanburg sein wichtigstes und größtes Auslandswerk.
Am Mittwoch soll es auch politische Gespräche geben. Unter anderem ist ein Empfang samt politischer Gespräche mit South Carolinas Gouverneur Henry McMaster - wie der US-Präsident ein Republikaner - in Columbia sowie ein Empfang im Senat und im Repräsentantenhaus geplant. Hier dürfte es auch um die gerade auch für Deutschland und Bayern schmerzhaften US-Zölle sowie den Protektionismus gehen.
Zum Abschluss will Söder passend zum Jubiläum eine historische Stätte zum 250. Jahrestag zum US-Unabhängigkeitskrieg besuchen. South Carolina war in bei dem Krieg zwischen Nord- und Südstaaten Schauplatz von mehr als 200 Schlachten.









