Hoher Schaden
Großeinsatz der Feuerwehr bei Brand in Industriebetrieb in Zwiesel

Kreisbrandinspektion Landkreis Regen
Eine Förderanlage brannte in einer Produktionshalle. Das Gebäude war zudem stark verraucht.

Schäden an Maschinen und Förderbändern hat ein Brand in der Fertigungshalle eines Industriebetriebes im Zwieseler Osten am Mittwochvormittag kurz nach 9 Uhr verursacht.
Daraufhin lief ein Großeinsatz für die Feuerwehr an. Die eingesetzten Feuerwehren bekamen den Brand aber schnell unter Kontrolle. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen im Gefahrenbereich. Ursache ist nach Polizeiangaben ein technischer Defekt an einer Produktionsmaschine. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht abschließend zu beziffern, dürfte aber im unteren sechsstelligen Bereich liegen.
Deutlich sichtbar war die Rauchentwicklung, als mehrere Feuwehren, Polizei und des Rettungsdienst der BRK anrückten. Laut Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion Regen sei beim Eintreffen der ersten Kräfte am Brandobjekt eine brennende Förderanlage mit Verpackungsmaterial in einer Produktionshalle vorgefunden worden, die Produktionshalle sei zudem stark verraucht gewesen.
Umgehend seien mit mehreren Atemschutztrupps und C-Strahlrohren die ersten Löschmaßnahmen eingeleitet worden. Zeitgleich sei eine Löschwasserversorgung von einem Hydranten in zirka 180 Meter Entfernung aufgebaut worden. Dadurch habe der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden können und der Fokus legte sich laut Kreisbrandinspektion auf die Nachlöscharbeiten und die Entrauchung der Halle. Mittels den eingesetzten Atemschutztrupps und Wärmebildkameras seien die letzten Glutnester lokalisiert worden. Dabei habe auch eine hölzerne Abdeckung mit einer Kettensäge geöffnet werden müssen. Es seien 16 Atemschutzgeräteträger im Einsatz gewesen. Die Produktionshalle sei mittels mehreren Überdrucklüftern entraucht worden.
Die Einsatzleitung hatte der erste Kommandant der FFW Zwiesel, Christian Roth, inne. Da keine keine Personen verletzt waren, habe sich der Schwerpunkt für die BRK-Kräfte auf die Absicherung der Feuerwehrkräfte und den Atemschutzeinsatz verlegt
















