Asylreform

„Genugtuung“: Seehofer fühlt sich bei Asylkurs bestätigt

Horst Seehofer (CSU) begrüßt die verschärften Regeln in der EU für Asylsuchende. (Archivbild)

Horst Seehofer (CSU) begrüßt die verschärften Regeln in der EU für Asylsuchende. (Archivbild)

Von dpa

Horst Seehofer (CSU) sieht in der Verschärfung des Asylsystems der EU eine Bestätigung seines früheren Kurses als Bundesinnenminister. In der „Augsburger Allgemeinen“ nennt er konkret seinen Kampf für Binnengrenzkontrollen bis zu einer europäischen Lösung der Asylpolitik. „Ich bin für meinen Vorschlag damals in der Tat scharf angegriffen worden“, sagte der 76-Jährige dem Blatt. „Aber in der Politik ist es oft so, dass die richtige Idee sich erst durchsetzen muss. Insofern fühle ich jetzt schon ein wenig Genugtuung.“

Nach 10 Jahren als bayerischer Ministerpräsident übernahm Seehofer 2018 das Bundesinnenministerium. Er habe im Bundestag in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel oft gesagt, „dass die endgültige Lösung der Migration an den europäischen Außengrenzen erfolgen muss, mit einer gerechten Verteilung innerhalb der EU“, sagte Seehofer. Bis das aber Realität sei, müssten Kontrollen an den Binnengrenzen möglich sein, mit der Möglichkeit der Zurückweisung.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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