Illegale Einreise
Fünf Chinesen mit im Lkw - blinde Passagiere bei Passau entdeckt

Hendrik Schmidt/dpa
Eine ungewöhnliche Entdeckung machte ein Lkw-Fahrer während einer Zigarettenpause. (Symbolbild)
Mit einem Lkw aus Bosnien sind anscheinend fünf Chinesen als blinde Passagiere nach Passau gereist. Der Lkw-Fahrer wusste laut Polizei mutmaßlich selbst nichts von den fünf Personen, die auf seiner Ladefläche hockten. Bei einer Pause auf der Rastanlage Donautal-Ost bei Passau habe er Stimmen und Geräusche aus seinem Sattelauflieger gehört und daraufhin die Polizei verständigt.
Ermittler entdecken schließlich vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 46 Jahren im Laderaum. Sie hatten keine gültigen Aufenthaltsdokumente. Warum sich die fünf Personen in den Lkw eingeschlichen haben, wo sie zugestiegen sind und wohin sie wollten, ist noch offen.
Der mit Holzpaletten beladene Lkw war in Bosnien gestartet und über Österreich nach Deutschland eingereist. Die Polizei ermittelt nun wegen illegaler Einreise und wegen illegaler Einschleusung von Ausländern gegen Unbekannt.
Zwei der blinden Passagiere sollen Polizeiangaben zufolge nach Österreich zurückgeschoben werden; eine weitere Person wird in eine Abschiebehafteinrichtung überstellt. Die beiden anderen erhalten eine Anlaufbescheinigung, mit der sie Asyl beantragen können. Der Lkw-Fahrer selbst durfte weiterfahren, nachdem der Zoll den Lkw wieder verplombt hatte.







