Papst hat entschieden

Freiburger Weihbischof wird neuer Bischof für Eichstätt

Im Eichstätter Dom wurde die Neuigkeit verkündet. (Archivbild)

Im Eichstätter Dom wurde die Neuigkeit verkündet. (Archivbild)

Von dpa

Das Bistum Eichstätt hat einen neuen Bischof: Papst Leo XIV. hat den Freiburger Weihbischof Christian Würtz zum neuen Oberhirten ernannt. Am Mittag wurde die Personalentscheidung im Eichstätter Dom und zeitgleich im Vatikan verkündet.

Mit Applaus wurde Würtz im Dom begrüßt. „Es braucht Mut, sich in eine völlig neue Situation hineinzubegeben“, sagte der 55-Jährige. Würtz stammt aus Karlsruhe und trägt zwei Doktortitel - in Jura und in Theologie.

Im Juni 2025, also vor 13 Monaten, hatte Eichstätts langjähriger Bischof Gregor Maria Hanke sein Amt abgegeben, nachdem der Papst sein Rücktrittsgesuch angenommen hatte. Hanke galt zusammen mit seinen Kollegen aus Passau, Regensburg und Köln als dezidierter Kritiker der Reformbestrebungen deutscher Katholikinnen und Katholiken und sah das Reformprojekt Synodaler Weg kritisch. Die Eichstätter Bischofsernennung ist die erste wichtige Personalentscheidung von Papst Leo für Bayern.

Eichstätt hat wieder einen neuen Bischof. (Archivbild)

Eichstätt hat wieder einen neuen Bischof. (Archivbild)

Eichstätt ist, gemessen an der Zahl der Katholikinnen und Katholiken, das kleinste bayerische Bistum mit 334.517 Mitgliedern (Stand: 2025). Die Diözese liegt zentral im Freistaat und erstreckt sich vom Süden Nürnbergs bis nach Ingolstadt.

In den vergangenen Jahren hatte das Bistum vor allem Schlagzeilen wegen eines Finanzskandals gemacht - Verantwortliche standen vor Gericht, weil das Bistum spekulative Immobilieninvestitionen in den USA in Höhe von rund 60 Millionen US-Dollar (aktuell etwa 52,6 Millionen Euro) gemacht hatte, die nicht wie geplant zurückflossen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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