Polizei ermittelt nach Brand

Feuer in Ulmer Gefängnis - War es Brandstiftung?

Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen des Brandes.

Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen des Brandes.

Von dpa

Nach einem Brand in einem Ulmer Gefängnis schließt die Polizei Brandstiftung als mögliche Ursache nicht aus. Das Feuer war am Mittwoch in einem Holzstapel in der Schreinerei der Justizvollzugsanstalt ausgebrochen, wie die Ermittler mitteilen. Als der Brand entstand, hielt sich nach Polizeiangaben kein Gefängnismitarbeiter in dem Bereich auf.

Ein 26 Jahre alter Insasse erlitt eine Rauchvergiftung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Gefangene seien vom Rettungsdienst untersucht und wieder entlassen worden. Sie blieben unverletzt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die drei hatten das Feuer im zweiten Stock entdeckt und zunächst selbst versucht, die Flammen zu löschen.

Zwei Insassen wurden nach dem Brand von Sanitätern untersucht. Beide blieben unverletzt.
Zwei Insassen wurden nach dem Brand von Sanitätern untersucht. Beide blieben unverletzt.
Zwei Insassen wurden nach dem Brand von Sanitätern untersucht. Beide blieben unverletzt.
Feuerwehrleute löschten den Brand in der Werkstatt.
Feuerwehrleute löschten den Brand in der Werkstatt.
Feuerwehrleute löschten den Brand in der Werkstatt.

Die Feuerwehr löschte den Brand schließlich und verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile. Laut Polizei entstand vermutlich ein Schaden im niedrigen vierstelligen Bereich. Nach den Löscharbeiten sicherten Ermittler Spuren in der Schreinerei. Die Untersuchungen zur Brandursache dauern an.

Die Justizvollzugsanstalt Ulm verfügt über zwei Standorte. Die Hauptanstalt befindet sich im historischen Festungsgebäude. Insassen können dem Landesbetrieb Vollzugliches Arbeitswesen (VAW) zufolge in den Ulmer Gefängnissen in einer Schreinerei, einer Schlosserei und einem Unternehmerbetrieb arbeiten und stellen etwa Büromöbel für Unternehmen, Behörden und private Auftraggeber her.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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