Wetter
Winterwetter sorgt für Unfälle - Glatteis-Warnung für Montag
Am Sonntag kann sich vielerorts in Bayern die Sonne zeigen, doch es droht Glätte. In der Nacht sollte der Schneefall dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge in Nordbayern bereits nachlassen. In Alpennähe ist zunächst noch mit Schnee zu rechnen, im Tagesvorlauf kommt aber auch dort wie in anderen Regionen die Sonne durch.
Nach einer frostigen Nacht mit Tiefstwerten von -5 bis -9 Grad, in Teilen Nordbayerns sogar bis -13 Grad, ist verbreitet mit Glätte zu rechnen. Auch tagsüber bleiben die Temperaturen unter dem Nullpunkt. Die Höchstwerte liegen bei kalten -7 Grad im Frankenwald bis 0 Grad.
In der Nacht zum Montag ist es laut der Prognose zunächst gering bewölkt oder klar, stellenweise gibt es Hochnebel. Am Morgen zieht von Westen Niederschlag auf, der erst als Schnee, später als Regen herunterkommt, der auf kalten Böden gefriert. Der DWD warnt deshalb vor Glatteis in weiten Teilen Bayerns. „Es ist mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen“, heißt es.
Ein 31-Jähriger kam in Deining (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) von der verschneiten Straße ab und überschlug sich. Er und seine beiden Mitfahrer wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
In Mittelfranken fuhr eine 30-Jährige bei Schneematsch gegen einen Baum und wurde leicht verletzt. Ein 19-Jähriger rutschte im Landkreis Ansbach in den Gegenverkehr und fuhr gegen ein Schneeräumfahrzeug. Im oberfränkischen Coburg rutschte eine Fahrerin in den Straßengraben und ihr Auto musste mit einem Kran geborgen werden. In Hof kam eine 76-Jährige mit ihrem Auto der Polizei zufolge von der glatten Straße ab, durchbrach einen Zaun und krachte an eine Hauswand. Die Fahrerin blieb zum Glück unverletzt.
Vorsicht galt am Wochenende allerdings nicht nur auf den Straßen, sondern auch für Wintersportler: Oberhalb der Waldgrenze ist die Lawinen-Gefahr nach Einschätzung des Lawinenwarndienstes nun groß, das entspricht der Warnstufe vier von fünf. Unterhalb der Waldgrenze ist die Lawinengefahr erheblich, was der Warnstufe drei von fünf entspricht. Besonders betroffen sind den Angaben nach die Allgäuer Alpen. In den Alpen starben zuletzt mehrere Menschen nach Lawinenabgängen.














