Reisebuskontrolle

Bundespolizei Passau nimmt wegen Totschlags Verurteilten fest

Nach seiner Verurteilung war der Mann abgeschoben worden. (Symbolbild)

Nach seiner Verurteilung war der Mann abgeschoben worden. (Symbolbild)

Wahl-O-Mat
Von Redaktion idowa

Am Sonntag, 8. März, hat die Bundespolizei Passau auf der B12 in der Kontrollstelle Kirchdorf am Inn einen 46-jährigen Bulgaren festgenommen, der wegen Totschlags in Deutschland verurteilt worden war.

Die Beamten entdeckten den Mann gegen 12 Uhr bei der Kontrolle eines Reisebusses. Wie die Polizei mitteilt, hatte das Landgericht Hamburg den Mann 2009 wegen Totschlag zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt. 2017 wurde der Verurteilte aus der Haft in sein Heimatland abgeschoben. Zudem bestand ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland und die Staatsanwaltschaft Hamburg schreib ihn per Haftbefehl zur Festnahme aus, sollte der Bulgare wieder einreisen. Da sich der 46-Jährige nicht daran gehalten hatte, lieferten die Beamten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt ein, wo er noch 217 Tage Restfreiheitsstrafe verbüßen muss.

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