Bundesweite Aktion

Blitzmarathon für mehr Sicherheit auf Bayerns Straßen

Mit dem Blitzmarathon soll die Sicherheit auf Bayerns Straßen erhöht werden - zu hohes Tempo fordert jedes Jahr viele Todesopfer.

Mit dem Blitzmarathon soll die Sicherheit auf Bayerns Straßen erhöht werden - zu hohes Tempo fordert jedes Jahr viele Todesopfer.

Von dpa

Um die Sicherheit auf Bayerns Straßen zu erhöhen, ist die Polizei Temposündern im Freistaat mit einem Blitzmarathon auf den Leib gerückt. Denn Rasen ist eine der Hauptunfallursachen in Bayern: Zu hohes und nicht angepasstes Tempo waren laut Innenministerium im Jahr 2025 für mehr als ein Viertel aller tödlichen Verkehrsunfälle verantwortlich.

Mit dem Blitzmarathon sollen die Verkehrsteilnehmer deshalb für die Gefahren hoher Geschwindigkeiten sensibilisiert und zur Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit animiert werden. In ganz Bayern gibt es dabei rund 1.570 Messstellen: auf Autobahnen, auf Bundes-, Land- und Kreisstraßen sowie innerorts. Der Schwerpunkt liegt auf Landstraßen, doch im Fokus sind auch unfallträchtige Streckenabschnitte oder Gebiete mit besonderer Gefährdungslage wie vor Schulen, Altenheimen, an Krankenhäusern oder Baustellen.

Beim Blitzmarathon werden rund 1.570 Messstellen auf Autobahnen, auf Bundes-, Land- und Kreisstraßen sowie innerorts installiert.
Beim Blitzmarathon werden rund 1.570 Messstellen auf Autobahnen, auf Bundes-, Land- und Kreisstraßen sowie innerorts installiert.
Beim Blitzmarathon werden rund 1.570 Messstellen auf Autobahnen, auf Bundes-, Land- und Kreisstraßen sowie innerorts installiert.
Temposünder sollen am Blitzmarathon in Bayern ausgebremst werden. (Archivbild)
Temposünder sollen am Blitzmarathon in Bayern ausgebremst werden. (Archivbild)
Temposünder sollen am Blitzmarathon in Bayern ausgebremst werden. (Archivbild)

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, die sich ebenfalls an der europaweiten „Speedweek“ beteiligen, hat das bayerische Innenministerium vor dem Aktionstag eine Liste mit den Standorten der Messgeräte veröffentlicht. Etwa 2.000 Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsüberwachung sind bis zum Donnerstagmorgen um 6.00 Uhr im Einsatz.

Bei Tempoverstößen müssen Autofahrer mit teils erheblichen Bußgeldern rechnen. Wie teuer es wird, hängt davon ab, wo und mit wie viel Kilometern pro Stunde zu viel jemand geblitzt wurde.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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