Kriminalität
Betrüger versuchen Frau nach zwei Jahren erneut abzuzocken
Zwei Jahre nachdem eine Frau bereits Geld an Betrüger verloren hat, haben Ganoven nun erneut versucht, die heute 76-Jährige um ihr Geld zu bringen: Die Telefonbetrüger gaben sich als Vertreter der EU-Kommission aus, die ihr verlorenes Geld von dem ersten Betrug gesichert hätten und legten einen angeblichen Vertrag vor, wie die Polizei mitteilte. Um ihr das Geld auszuzahlen, forderten sie, eine „Sicherheitssumme“ zu hinterlegen.
Die Frau aus Babenhausen im Ostallgäu habe einen niedrigen sechsstelligen Betrag den Betrügern überweisen wollen, hieß es weiter. Die Bank der Seniorin sei aber stutzig geworden und habe die Transaktion gestoppt. Bei dem Betrug zwei Jahre zuvor verlor die 76-Jährige einen vierstelligen Betrag.
Die Polizei erklärt, dass es sich dabei um einen sogenannten „Folgebetrug“ handelt. Organisierte Betrüger verkaufen demnach die Daten ihrer Betrugsopfer an andere Banden weiter. Diese nehmen dann nach Wochen, Monaten oder Jahren wieder Kontakt zu den Opfern auf und versprechen eine Auszahlung des damaligen Verlustes, oft mit Gewinn.









