Festspiele
Bayreuth will seine Produktionen künftig weiterverkaufen
Opernproduktionen der Bayreuther Festspiele sollen künftig auch anderswo zu sehen sein. Die Inszenierungen müssten „nachhaltiger gedacht werden“, sagte Festspielchefin Katharina Wagner der „Welt“. „Wir konzipieren sie so, dass sie nach ihrer Bayreuther Laufzeit möglichst weiter genutzt, ausgeliehen oder auch weiterverkauft werden können.“
Im kommenden Jahr gibt es auf der Bayreuther Bühne gleich zwei Neuproduktionen zu sehen, nämlich „Parsifal“ und „Lohengrin“. Das entspreche dem Wunsch der Gäste, sagte Wagner. „Das Interesse des Publikums an Neuproduktionen und damit auch an neuen künstlerischen
Handschriften ist generell sehr viel größer als an Wiederaufnahmen.“
In diesem Jahr feiert Bayreuth ein Jubiläum - vor 150 Jahren fanden dort die ersten Festspiele Richard Wagners (1813-1883) statt. Eröffnet wird das Festival am kommenden Samstag (25. Juli) mit Beethovens 9. Symphonie. „Den Festvortrag wird meine sehr geschätzte Cousine Nike Wagner halten, die sich in ihrer ihr eigenen, brillanten Art sicherlich ebenfalls nicht unkritisch mit diesen 150 Jahren Festspielgeschichte auseinandersetzen wird“, kündigte Wagner an.









