BLSV

Bayerns Vereine boomen: über 5,1 Millionen Mitglieder

BLSV-Präsident Jörg Amon freut sich über einen Mitglieder-Rekord. (Archivbild)

BLSV-Präsident Jörg Amon freut sich über einen Mitglieder-Rekord. (Archivbild)

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Von dpa

Der organisierte Sport in Bayern erlebt weiter einen regen Zulauf. Nach dem Höchststand vor einem Jahr haben die 11.500 Vereine im Freistaat nach Angaben des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) nun erstmals die Zahl von 5,1 Millionen Mitgliedschaften durchbrochen.

„Das Mitgliederwachstum des bayerischen Sports setzt sich ungebremst fort. Noch vor knapp fünf Jahren, während der Corona Pandemie, hatten die bayerischen Sportvereine mit einem hohen Mitgliederverlust zu kämpfen“, äußert Präsident Jörg Ammon in der Verbandsmitteilung.

Sportvereine als „Motor unserer Gesellschaft“

Nun freue man sich „über mehr als 700.000 neue, aktive Sportlerinnen und Sportler in den Vereinen“, sagt Amon: „Der Lifestyle und das Mindset der Bevölkerung haben sich grundlegend gewandelt hin zu einem bewussten, gesunden und aktiven Leben. Dabei spielen die Sportvereine eine Schlüsselrolle als Motor unserer Gesellschaft.“

Nach Einschätzung des BLSV ist auch die flächendeckende Kommunikation über mögliche Olympische und Paralympische Spiele in München im Jahr 2036, 2040 oder 2044 ein „Zugpferd“ für den organisierten bayerischen Sport.

Größter Gewinner im Mitgliederzulauf ist der Kinder- und Jugendsport. Dieser habe in den vergangenen drei Jahren um über 10 Prozent zugelegt. Über 2,2 Millionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahren seien in Bayerns Sportvereinen aktiv. Die Rückkehr zur dritten Sportstunde in allen ersten Klassen vom kommenden Schuljahr an sei „genau der richtige Weg“.

„Die aktuellen Zahlen aus den Sportvereinen sind hocherfreulich. Sie zeigen auch, dass eine weitere Stärkung durch Investitionen in den Sport direkt bei den Menschen ankommen“, schlussfolgert Amon aus den aktuellen Zahlen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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