Landtagswahl

Bayerns AfD feiert Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt

AfD-Wahlparty in Deggendorf.

AfD-Wahlparty in Deggendorf.

Von dpa

Nach dem deutlichen Sieg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt feiert die AfD nicht nur dort. „Das ist ein historischer Wahlerfolg für die AfD und ein großartiges Ergebnis für unsere Freunde in Sachsen-Anhalt“, sagte der bayerische AfD-Landesvorsitzende Stephan Protschka. Er sprach von einem „enormen Vertrauensbeweis“ der Wähler und gratulierte Spitzenkandidat Ulrich Siegmund. Protschka betonte: „Die AfD ist längst zu einer politischen Kraft geworden, an der niemand mehr vorbeikommt.“

Die Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im bayerischen Landtag, Katrin Ebner-Steiner, nannte das Ergebnis bei einer Wahlparty in Deggendorf „sensationell“. „Die AfD hat heute in Sachsen-Anhalt Geschichte geschrieben.“ Ihre Partei habe gezeigt, „dass Demokratie funktionieren kann, wenn eine Partei den Willen der Bürger repräsentiert“. Die Menschen in Deutschland hätten „mehr verdient als dieses Gender-Gaga und diesen Klima-Wahnsinn“. Sie betonte: „Ich freue mich auf die Regierungsbildung mit Ulrich Siegmund“. Außerdem sehe sie in dem Ergebnis von Sachsen-Anhalt zwei Jahre vor der Landtagswahl im Freistaat „ein gutes Zeichen für uns hier in Bayern“.

Protschka feiert den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt. (Archivbild)
Protschka feiert den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt. (Archivbild)
Protschka feiert den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt. (Archivbild)
Rund 1,7 Millionen Menschen sind in Sachsen-Anhalt wahlberechtigt.
Rund 1,7 Millionen Menschen sind in Sachsen-Anhalt wahlberechtigt.
Rund 1,7 Millionen Menschen sind in Sachsen-Anhalt wahlberechtigt.

44 Prozent für als rechtsextremistisch eingestufte AfD

Den Prognosen zufolge verdoppelt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD ihren Stimmenanteil auf 44 bis 44,5 Prozent (2021: 20,8 Prozent). Die CDU steuert mit 18,5 Prozent (37,1 Prozent) auf ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu.

Die Linke erhält 9 bis 9,5 Prozent (11 Prozent). Die Grünen liegen bei 8,5 bis 9 Prozent (5,9 Prozent). Die SPD kommt auf 8 bis 9 Prozent (8,4 Prozent). Die FDP fliegt mit 2 bis 2,5 Prozent (6,4 Prozent) aus dem Parlament. Das Bündnis Sahra Wagenknecht steht bei 4,8 bis 5 Prozent. Eine Regierungsbildung wird voraussichtlich schwierig.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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