Bundesliga

Bayern legen Einspruch gegen Diaz-Sperre ein

Der FC Bayern München will die Sperre gegen Luis Diaz nicht akzeptieren. (Archivbild)

Der FC Bayern München will die Sperre gegen Luis Diaz nicht akzeptieren. (Archivbild)

Von dpa

Der FC Bayern München will die automatische Sperre für Luis Diaz nach dessen Gelb-Roter Karte im Topspiel bei Bayer Leverkusen nicht akzeptieren. Der Bundesliga-Tabellenführer hat beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes Einspruch gegen die Strafe eingelegt. Das bestätigte Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen dem Pay-TV-Sender Sky.

Die Chancen auf eine Begnadigung für das anstehende Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin sind jedoch gering. „Die Gelb-Rote Karte für Luis Diaz war eine Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters. Solche Tatsachenentscheidungen sind grundsätzlich endgültig, deshalb bleibt es außer bei gravierenden Irrtümern wie etwa einer Spielerverwechslung in aller Regel bei der Sperre“, kommentierte DFB-Schiedsrichtersprecher Alexander Feuerherdt die umstrittene Szene.

Schiedsrichter Christian Dingert schickte Luis Diaz in Leverkusen mit Gelb-Rot vom Platz.

Schiedsrichter Christian Dingert schickte Luis Diaz in Leverkusen mit Gelb-Rot vom Platz.

Auch das Eingeständnis von Schiedsrichter Christian Dingert, der nach der Partie einen Fehler eingeräumt hatte, ändert daran nichts. „Wenn ich jetzt die Bilder sehe, würde ich das so nicht mehr geben“, sagte der 45-Jährige zur zweiten Gelben Karte für Diaz wegen einer vermeintlichen Schwalbe.

Dreesen bezeichnete Dingerts Reaktion zwar als „ehrenwert“, bekräftigte aber die scharfe Bayern-Kritik am Unparteiischen. „Wir betrachten die Entwicklung der letzten Wochen mit Sorge. Die Leistung in Leverkusen war der Höhepunkt einer Phase, in der wir immer wieder mit fragwürdigen Entscheidungen konfrontiert waren“, sagte der 58-Jährige und appellierte: „Der DFB ist gefordert, das Niveau der Leistungen seiner Schiedsrichter zu verbessern.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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