Remis gegen Hoffenheim

Augsburg-Coach Baum hadert nach 2:2: „Ärgert uns massiv“

Enttäuscht nach dem 2:2-Unentschieden: Augsburgs Cedric Zesiger.

Enttäuscht nach dem 2:2-Unentschieden: Augsburgs Cedric Zesiger.

Von dpa

Normalerweise ist eine Punkteteilung gegen einen Champions-League-Anwärter für den FC Augsburg ein Erfolg. Dieses 2:2 (2:2) gegen die TSG Hoffenheim im Freitagabendspiel der Bundesliga aber lässt die Schwaben eher hadern, anstatt zufrieden zu sein. „Es ärgert uns massiv, dass es am Ende des Tages nicht drei Punkte geworden sind, die wir aus meiner Sicht heute verdient gehabt hätten“, resümierte Trainer Manuel Baum. Kapitän Jeffrey Gouweleeuw sagte: „Es fühlt sich an wie zwei verlorene Punkte.“

Dabei kommen die Fußballer aus der Fuggerstadt durch den einen Zähler ihrem Saisonziel, nämlich dem Klassenverbleib, immer näher. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz wuchs vorläufig auf acht Punkte. Die ominöse 35-Punkte-Marke, die für die Rettung reichen sollte, ist nur noch zwei Zähler entfernt.

Alexis Claude-Maurice schießt einen Elfmeter über das Tor.
Alexis Claude-Maurice schießt einen Elfmeter über das Tor.
Alexis Claude-Maurice schießt einen Elfmeter über das Tor.
Waren Teil eines teils wilden Spiels: Augsburgs Fabien Rieder (links) und Fisnik Asllani von Hoffenheim.
Waren Teil eines teils wilden Spiels: Augsburgs Fabien Rieder (links) und Fisnik Asllani von Hoffenheim.
Waren Teil eines teils wilden Spiels: Augsburgs Fabien Rieder (links) und Fisnik Asllani von Hoffenheim.

Und dennoch überwog die Meinung, dass gegen Hoffenheim mehr drin gewesen wäre. Nach einer schnellen 2:0-Führung durch Alexis Claude-Maurice (11. Minute) und Michael Gregoritsch (14.) kassierten die Hausherren noch vor der Pause die Treffer von Robin Hranac (35.) und Bazoumana Touré (42.).

„Was uns tatsächlich mega ärgert, sind die zwei Gegentore“, sagte Baum und verwies dabei auf Hranacs Tor. „Ich finde, gerade bei der Ecke haben wir echt extrem sorglos verteidigt.“ Tourés Ausgleich resultierte aus einem cleveren Schuss in die kurze Ecke, dabei patzte FCA-Keeper Finn Dahmen.

„Das Gefühl ist, dass wir das Spiel eher verloren haben, als dass wir den Punkt geholt haben“, meinte der Coach. Und die Tatsache, so etwas nach einem Match gegen eine Spitzenmannschaft sagen zu können, stimme ihn schon wieder optimistisch für das Saisonfinale. Am nächsten Samstag (15.30 Uhr/Sky ist der FC Augsburg bei Bayer Leverkusen und damit nach Hoffenheim dem nächsten Anwärter auf einen Startplatz im Europapokal zu Gast.

Dann hoffen die Augsburger wieder auf Offensivwirbler Claude-Maurice, der gegen die TSG zum tragischen Helden des Abends wurde. Nach seinem 1:0 hatte er weitere Torchancen, und die größte davon bei einem Foulelfmeter in der 85. Minute. Der Franzose schoss aber drüber.

„Viele Spieler haben schon Elfmeter verschossen, sei es Messi oder Ronaldo“, tröstete Teamkollege Fabian Rieder. „Ich glaube, das passiert den Besten. Er hat Verantwortung übernommen, was schon viel Anerkennung verdient, und es hat leider nicht geklappt. Aber das wird den Jungen auch nicht aufhalten.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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