Kundgebung

2.500 Menschen demonstrieren gegen Rechtsruck

Die Demonstrierenden sprachen sich gegen einen Rechtsruck und eine Spaltung der Gesellschaft aus.

Die Demonstrierenden sprachen sich gegen einen Rechtsruck und eine Spaltung der Gesellschaft aus.

Von dpa

Gegen einen Rechtsruck und eine Spaltung der Gesellschaft sind in München am Sonntag zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen. Bei der Versammlung des Bündnisses "Gemeinsam gegen rechts" kamen laut Polizeiangaben rund 3.500 Menschen auf dem Odeonsplatz zusammen.

Die Kundgebung beklagte laut einem Aufruf einen von rassistischen Migrationsdebatten getriebenen Bundestagswahlkampf. Das Wahlergebnis zeige zudem einen klaren Rechtsruck, hieß es zu der Versammlung unter dem Motto "Jetzt erst recht - wir bleiben laut". Auf Plakaten der Teilnehmenden war unter anderem zu lesen: "Für Demokratie und Menschlichkeit", "Kein Mensch ist illegal" und "Die Mutter aller Probleme: Populismus+Hetze".

Die in Teilen als rechtsextremistisch eingestufte AfD hatte bei der Bundestagswahl am 23. Februar deutliche Zugewinne verzeichnet. Sie erhielt in Bayern 19 Prozent der Stimmen, ein Anstieg um 10 Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl 2021. Im Bund fiel die Zustimmung mit 20,8 Prozent noch etwas höher aus.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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