Oberbayern

26-Jähriger soll Überfall vorgetäuscht haben - Ermittlungen

Die Polizei ermittelt nach dem Fund eines schwer verletzten 26-Jährigen weiter zu den Hintergründen. (Symbolbild)

Die Polizei ermittelt nach dem Fund eines schwer verletzten 26-Jährigen weiter zu den Hintergründen. (Symbolbild)

Von dpa

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen einen Ende Januar schwer verletzt bei Bad Reichenhall gefundenen 26-jährigen. Der Mann soll einen Überfall vorgetäuscht und sich die Verletzungen selbst zugefügt haben, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilte. Der Vorwurf: Vortäuschen einer Straftat. Nach Berichten mehrerer Medien ist der Mann Soldat bei den Gebirgsjägern.

Der 26-Jährige hatte am 31. Januar zunächst Bekannten per Textnachricht von dem Überfall geschrieben. Diese alarmierten dann die Polizei. Während die Suche noch lief, wurde er am Ufer der Saalach von Passanten gefunden. Der 26-Jährige war so schwer verletzt, dass er zunächst in Lebensgefahr schwebte. Er berichtete, von zwei Unbekannten angegriffen worden zu sein, die Polizei leitete anschließend eine Großfahndung ein.

Mittlerweile jedoch haben sich laut Polizeipräsidium deutliche Hinweise ergeben, dass der Überfall so nicht stattfand. Nunmehr wird der 26-Jährige als Beschuldigter geführt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Traunstein dauern an.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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