Autoindustrie

Verband: Chinas Autoexporte steigen deutlich

Chinas Autoexporte sind mittlerweile die tragende Säule der Branche. (Symbolbild)

Chinas Autoexporte sind mittlerweile die tragende Säule der Branche. (Symbolbild)

Von dpa

China hat im Mai deutlich mehr Autos exportiert, während die Nachfrage im heimischen Markt weiter zurückging. Wie der Verband der Automobilhersteller (China Associaton of Automobile Manufacturers - CAAM) mitteilte, stiegen die Ausfuhren von Personenkraftwagen um 73 Prozent verglichen mit Mai vergangenen Jahres auf rund 809.000 Autos.

Besonders deutlich legten demnach die Exporte von Elektro- und Hybridwagen zu, die sich im Vergleichzeitraum auf rund 435.000 mehr als verdoppelten. Chinas Autobauer drängen schon länger ins Ausland. Im Visier der chinesischen Marken sind Märkte in Europa, Südamerika oder Südostasien.

Parallel schwächelt der heimische Automarkt. Laut CAAM verkauften Hersteller in der Volksrepublik im Mai mit rund 1,44 Millionen Personenkraftwagen 23,4 Prozent weniger Fahrzeuge als noch vor einem Jahr. Besonders deutlich war der Rückgang unter den Verbrennern (41,8 Prozent). Die Verkäufe von Elektro- und Hybridautos, die mit rund 947.000 deutlich über den Verbrennern lagen, gingen mit 8,1 Prozent geringer zurück.

Der Verband sprach von „vielfältigen Herausforderungen“ in der Branche wie einer unzureichenden Nachfrage im Inland, hohe Kosten und „externe Schocks“.

Erst kürzlich hatte der Verband für Personenkraftfahrzeuge (China Passenger Car Association - CPCA) für Mai einen ähnlichen Absatz-Negativtrend im chinesischen Markt festgestellt. Die Vereinigung rechnet daher für das Gesamtjahr nicht mehr wie ursprünglich mit einem Rückgang der Verkäufe von einem, sondern elf Prozent.

Die CPCA erklärte die schwachen Verkäufe im Mai unter anderem damit, dass durch den hohen Ölpreis der Absatz bei Verbrennern zurückging. Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge werde damit weiter verstärkt, hieß es.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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