Reichen-Ranking

Report: Chinas Superreiche profitieren von KI-Boom

Tiktok-Gründer Zhang Yiming verteidigte seinen Platz als vermögendster Chinese. (Archivbild)

Tiktok-Gründer Zhang Yiming verteidigte seinen Platz als vermögendster Chinese. (Archivbild)

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Von dpa

Tiktok-Gründer Zhang Yiming hat Dank des Booms bei Künstlicher Intelligenz in einem Ranking den Spitzenplatz als reichster Mann Chinas zurückerobert. Das Vermögen des 43-Jährigen werde auf 99,7 Milliarden US-Dollar (derzeit etwa 89,3 Mrd. Euro), geschätzt, was 43 Prozent über dem Vorjahreswert liege, teilte die in Shanghai ansässige Forschungsinstitut in seinem „Hurun“-Report mit.

Zhang ist Gründer des ByteDance-Konzerns, zu dem Tiktok gehört. Hinter seinem Vermögenszuwachs sahen die Experten auch die „aggressiven Bemühungen“ des Konzerns im Bereich KI. Laut „Hurun“-Chef Rupert Hoogewerf zeigte sich in diesem Jahr ein zweigeteiltes Bild. „Unternehmer aus den Bereichen KI, Halbleiter und Robotik legten kräftig zu, während diejenigen aus den Bereichen Konsumgüter, Immobilien und traditionelle Fertigung ihr Vermögen schrumpfen sahen“, sagte er laut Mitteilung.

Weitere Tech-Chefs in Top Ten

Neu unter den zehn Reichsten stand zum Beispiel der Gründer des chinesischen KI-Unternehmens DeepSeek, Liang Wenfeng. Der 41-Jährige belegte mit einem geschätzten Vermögen von 41,7 Milliarden US-Dollar Platz sieben. Der gleichaltrige Chen Tianshi vom KI-Chipentwickler Cambricon stand auf Platz zehn mit geschätzt 30,5 Milliarden US-Dollar.

Unter den Top Ten fanden sich auch alte Bekannte wie Zhong Shanshan, Gründer der Trinkwassermarke Nongfu Shanquan und jahrelanger Spitzenreiter des Rankings. Auf Platz zwei gehörte er laut „Hurun“ zu jenen, die mit einem Minus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr Vermögen verloren hatten. Insgesamt erfasste das Hurun-Forschungsinstitut in der 28. Ausgabe seiner Reichenliste 1.529 Personen mit einem Vermögen von ungefähr 740 Millionen US-Dollar. Shenzhen, Shanghai und Peking waren die Städte mit den meisten Superreichen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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