Autoindustrie

Mercedes verkauft weniger Autos - aber es gibt Hoffnung

Mercedes-Benz hat im dritten Quartal weniger Autos verkauft. (Archivbild)

Mercedes-Benz hat im dritten Quartal weniger Autos verkauft. (Archivbild)

Von dpa

Mercedes hat wegen schlechterer Geschäfte in China erneut weniger Autos verkauft. Der Autobauer setzte im dritten Quartal des Jahres 407.200 Pkw ab, was einem Rückgang von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht, wie das Unternehmen in Stuttgart mitteilte. Außerhalb Chinas legte der Absatz gegenüber dem Vorjahresquartal um ein Prozent zu.

Vor allem der schwächelnde, für Mercedes aber wichtige chinesische Markt bereitet weiter Probleme. Dort ging der Absatz um 31 Prozent zurück. Mercedes verweist auf ein weiterhin schwieriges Pkw-Marktumfeld und auf intensiven Wettbewerb.

Hoffnung machen die E-Auto-Verkäufe

Bergauf ging es hingegen bei den Verkäufen von E-Autos. Bei vollelektrischen Pkw erzielte Mercedes im dritten Quartal einen Absatzrekord und verkaufte weltweit 68.400 Fahrzeuge. Das ist ein Plus von 61 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In Europa stieg der Absatz von E-Autos sogar um 78 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Damit sei nun jeder dritte in Europa verkaufte Mercedes-Benz Pkw ein reines E-Auto. „Das zeigt: Unsere Modelloffensive ist in vollem Gange“, sagte Mercedes-Vertriebsvorstand Mathias Geisen.

Absatzrückgänge in den vergangenen Jahren

Die Pkw-Verkäufe bei der Marke mit dem Stern gehen schon seit längerem zurück. 2023 stagnierten sie. Im Jahr 2024 betrug das Minus zu 2023 drei Prozent. Im vergangenen Jahr verkaufte Mercedes etwas mehr als 1,8 Millionen Pkw, was einem Rückgang von neun Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht.

Mittelfristig soll die Pkw-Sparte wieder einen Absatz von rund zwei Millionen Fahrzeugen erzielen. Wann genau dieses Ziel erreicht werden soll, ließ das Unternehmen zuletzt offen. Es sei jedenfalls nicht 2027 zu erwarten, aber vor dem Ende des Jahrzehnts.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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