Nun 13 Standorte

Halbleiterkonzern Infineon aus Bayern eröffnet Fabrik in Thailand

Ein Infineon-Wafer - diese zu zerteilen und weiterzuverarbeiten ist Aufgabe von Backend-Fabriken wie der in Thailand. (Archivbild)

Ein Infineon-Wafer - diese zu zerteilen und weiterzuverarbeiten ist Aufgabe von Backend-Fabriken wie der in Thailand. (Archivbild)

Von dpa

Der bayerische Halbleiterkonzern Infineon hat eine neue Fabrik im thailändischen Samut Prakan eröffnet. Derzeit sind an dem Standort südlich von Bangkok 350 Menschen beschäftigt, mit dem Hochlauf des ersten von fünf möglichen Modulen soll diese Zahl auf 1.000 steigen. Langfristig habe der Standort das Potenzial, der größte im Backend-Bereich bei Infineon zu werden, hieß es. Mit Backend bezeichnet man in der Halbleiterindustrie die Schritte, in denen die Wafer mit Chips unter anderem zerteilt, verarbeitet und getestet werden.

Bisher hat Infineon einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag in die Fabrik investiert. Sie ist der weltweit 13. Produktionsstandort der Neubiberger. Zu diesem globalen Fertigungsnetz gehört unter anderem auch das Werk in Regensburg. 

Der Bau in Samut Prakan dauerte dem Unternehmen zufolge 14 Monate. Der Halbleiterkonzern baut seine Kapazitäten derzeit auf. Erst im Sommer hat er in Dresden eine neue Fabrik eröffnet.

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