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Ifo: Tankrabatt wirkt bei Benzin, bei Diesel nur teilweise

Der Tankrabatt ist seit Monatsanfang in Kraft. (Symbolbild)

Der Tankrabatt ist seit Monatsanfang in Kraft. (Symbolbild)

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Von dpa

Der neue Tankrabatt ist in den vergangenen sieben Tagen bei Benzin nahezu vollständig bei Autofahrern angekommen, bei Diesel nur zum Teil. Das zeigen neue Daten des Münchner Ifo-Instituts. Bei Superbenzin wurde die Steuersenkung von 17 Cent je Liter demnach fast vollständig weitergereicht. Bei Super E10 seien es 16 Cent, bei Super E5 die vollen 17 Cent.

Bei Diesel bleibe die Weitergabe dagegen unvollständig. „Hier wurden von den 17 Cent nur rund 14 Cent an die Autofahrerinnen und Autofahrer weitergereicht“, sagte Florian Neumeier, stellvertretender Leiter des Ifo-Zentrums für Finanzwissenschaft.

Damit wiederhole sich die Erfahrung des letzten Tankrabatts, sagte Neumeier. Im Mai und Juni blieb demnach die Weitergabe bei Diesel ebenfalls hinter den von der Regierung in Aussicht gestellten 17 Cent zurück. Neumeier weist auch darauf hin, dass es seit Beginn des Tankrabatts am 1. Oktober deutliche Lücken in der Weitergabe gibt. Kumuliert ergebe dies nun rund 16 Cent bei E5 und jeweils 14 Cent bei Diesel und E10.

Teurer Sprit heizt Inflation an

Für seine Auswertung vergleicht das Ifo Benzinpreise aus Deutschland mit denen aus Frankreich, wo ein solcher Tankrabatt nicht eingeführt wurde. Die Experten nutzen dazu Daten der Markttransparenzstelle des Bundeskartellamts und des französischen Wirtschaftsministeriums. Die Referenzperiode erstreckt sich über die drei Wochen vor Einführung des Tankrabatts.

Die Bundesregierung hat den neuen Tankrabatt als Reaktion auf die stark gestiegenen Ölpreise wegen des Iran-Kriegs eingeführt, er gilt bis Jahresende. Im September hatte der Krieg zu Rekordpreisen an den Tankstellen geführt. In der Folge stieg die Inflationsrate in dem Monat auf 3,3 Prozent, das ist der höchste Stand seit fast drei Jahren. Die Bundesbank rechnet damit, dass die Inflation bis ins nächste Jahr hinein „merklich erhöht bleibt“, wie sie zuletzt schrieb.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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