Aktienhandel und mehr

Deutsche Börse mit Rekordergebnis

Geschäfte außerhalb der Aktienmärkte stabilisieren die Deutsche Börse. (Archivbild)

Geschäfte außerhalb der Aktienmärkte stabilisieren die Deutsche Börse. (Archivbild)

Von dpa

Die Deutsche Börse hat 2025 dank Übernahmen und guter Geschäfte rund um Finanzmarktprodukte so viel umgesetzt und verdient wie noch nie. Aktionäre sollen eine höhere Dividende erhalten. Die Prognose für das neue Jahr bekräftigte der Konzern und erwartet weiter organisches Wachstum. „Durch starkes strukturelles Wachstum haben wir den Gegenwind aus Zinsumfeld, geringer Volatilität und Währungseffekten mehr als ausgeglichen“, sagte Konzernchef Stephan Leithner zu den Zahlen.

Die Nettoerlöse ohne das zinsabhängige Ergebnis der eigenen Finanzmittelverwaltung (Treasury) seien um neun Prozent auf 5,2 Milliarden Euro geklettert, teilte der im Dax notierte Konzern am Mittwochabend in Frankfurt mit. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um drei Prozent auf 3,5 Milliarden Euro, ohne das Treasury-Ergebnis wuchs der operative Gewinn um 14 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Damit wurden die Erwartungen der Experten erfüllt.

Unter dem Strich verdiente die Deutsche Börse 2,1 Milliarden Euro und damit drei Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Dividende soll um 20 Cent auf 4,20 Euro steigen. „Die Gesamtausschüttung inklusive Aktienrückkäufe wird den Wert des letzten Jahres übertreffen und auf einen neuen Rekord von 1,3 Milliarden Euro steigen“, sagte Finanzvorstand Jens Schulte. Zudem wurden die Prognose für das laufende Jahr bestätigt.

Die Deutsche Börse baut seit einiger Zeit ihr Geschäft außerhalb der Aktienmärkte stark aus, um unabhängiger von den Schwankungen dort zu werden. Im Januar hatte der Betreiber von Handelsplattformen und Abwicklungssystemen angekündigt, die Fondsplattform Allfunds für etwas mehr als fünf Milliarden Euro kaufen zu wollen. Es wäre die größte Übernahme in der Geschichte des Unternehmens.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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