Weltmeisterschaft

FIFA äußert sich ausführlich zu Balogun-Entscheidung

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Torjäger Balogun traf gegen Bosnien - und Rot sah. (Archivbild)

Torjäger Balogun traf gegen Bosnien - und Rot sah. (Archivbild)

Von dpa

Die amerikanische Fußball-Nationalmannschaft setzt im WM-Achtelfinale gegen Belgien auf Stürmerstar Folarin Balogun in der Startelf. Der 25-Jährige steht in der Formation von Nationaltrainer Mauricio Pochettino, nachdem der Fußball-Weltverband FIFA überraschend die Rotsperre aufgehoben hatte.

Trotz scharfer Kritik und eines Antrags der Belgier ist Balogun für die Partie am Dienstag (2.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Seattle spielberechtigt, obwohl er beim 2:0 gegen Bosnien-Herzegowina eine Rote Karte gesehen hatte.

Der Antrag war mit der Begründung für unzulässig erklärt worden, dass der belgische Verband „nicht Verfahrenspartei sei und somit keine Beschwerdebefugnis gegen die Entscheidung besitze“, wie es in der Entscheidung von der FIFA hieß. Grund dafür ist offenbar, dass die Rote Karte aus einer Begegnung stammt, an der Belgien nicht beteiligt war.

Welche Rolle hat US-Präsident Trump in dem Fall gespielt? (Archivbild)
Welche Rolle hat US-Präsident Trump in dem Fall gespielt? (Archivbild)
Welche Rolle hat US-Präsident Trump in dem Fall gespielt? (Archivbild)
Die FIFA um Präsident Infantino wurde für ihr Verhalten kritisiert. (Archivbild)
Die FIFA um Präsident Infantino wurde für ihr Verhalten kritisiert. (Archivbild)
Die FIFA um Präsident Infantino wurde für ihr Verhalten kritisiert. (Archivbild)

Im Fall Balogun war spekuliert worden, dass US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Chef Gianni Infantino angerufen hatte, um sich für eine Aussetzung der Sperre für das WM-Achtelfinale starkzumachen. Er selbst sagte später: „Ich habe um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht dachte, dass es ein Foul war. Ich habe lediglich eine Überprüfung gefordert, weil ich es nicht für ein Foul hielt, und ich kenne mich mit solchen Dingen aus.“

Zuvor hatten nach Informationen der „New York Times“ und der Nachrichtenagentur AP mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen den ungewöhnlichen Ablauf bestätigt. Das hatte viel und harte Kritik hervorgerufen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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