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Umstrittene Regionalliga-Reform: Das ist der DFB-Vorschlag

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Der Deutsche Fußball-Bund favorisiert das sogenannte Kompass-Modell, mit dem eine Regionalliga-Reform bewältigt werden soll. (Archivbild)

Der Deutsche Fußball-Bund favorisiert das sogenannte Kompass-Modell, mit dem eine Regionalliga-Reform bewältigt werden soll. (Archivbild)

Wahl-O-Mat
Von dpa

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat den Chefs der Regional- und Landesverbände seinen Vorschlag für eine Regionalliga-Reform ab der Saison 2028/2029 übermittelt. Nach dpa-Informationen setzt der Neuendorf-Vorschlag auf das sogenannte Kompass-Modell, bei dem vier Staffeln mit je 20 Teams nach geografischen Gesichtspunkten zusammengestellt werden, deren Meister anschließend direkt in die 3. Fußball-Liga aufsteigen. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Der DFB-Vorschlag, der am Montag diskutiert werden soll, beinhaltet auch Kompensationszahlungen von je 500.000 Euro an jeden der fünf Regionalverbände sowie 40.000 Euro für jeden teilnehmenden Verein. Ausgeschlossen von diesen Zahlungen, die zunächst für vier Jahre garantiert werden soll, sind die zweiten Mannschaften der Profi-Clubs.

Beschlossen werden soll die Regionalliga-Reform beim DFB-Bundestag am 18. Dezember. Bis dahin sind noch zahlreiche Gespräche notwendig, da nicht alle Regionalverbände im DFB das Kompass-Modell mittragen wollen. So setzt Bayern auf eine Aufstockung der 3. Liga auf 22 Teams mit dann fünf Aufsteigern aus den fünf Regionalligen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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