Fußball-Bundesliga

Leverkusens Schick stoppt Freiburger Höhenflug

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Schicks Rekordtor lässt Leverkusen zum 2:1 jubeln.

Schicks Rekordtor lässt Leverkusen zum 2:1 jubeln.

Von dpa

Durch einen Rekordtreffer von Bayer Leverkusens Patrik Schick hat der SC Freiburg seine erste Niederlage in dieser Bundesliga-Saison kassiert und die Tabellenführung eingebüßt. Der bisherige Spitzenreiter aus dem Breisgau unterlag bei der Werkself mit 1:2 (1:1). Mit seinem entscheidenden Tor (76. Minute) ist Schick der erste Bayer-Profi, der an den ersten sechs Spieltagen einer Bundesliga-Saison traf.

Zuvor hatte vor 30.210 Zuschauern im ausverkauften Leverkusener Stadion Derry Scherhant (14.) Freiburg in Führung gebracht. Ibrahim Maza (19.) sorgte kurz darauf für den schnellen Ausgleich der Gastgeber. Während der Sport-Club die Tabellenführung erneut nicht erfolgreich verteidigen konnte und Bayern München sowie Borussia Dortmund vorbeiziehen lassen musste, bleibt Leverkusen nun punktgleich mit Freiburg auf Rang vier.

Beide Mannschaften ließen defensiv wenig zu.
Beide Mannschaften ließen defensiv wenig zu.
Beide Mannschaften ließen defensiv wenig zu.
Weil Freiburger Fans Tennisbälle auf den Platz warfen musste das Spiel in Leverkusen für einige Minuten unterbrochen werden.
Weil Freiburger Fans Tennisbälle auf den Platz warfen musste das Spiel in Leverkusen für einige Minuten unterbrochen werden.
Weil Freiburger Fans Tennisbälle auf den Platz warfen musste das Spiel in Leverkusen für einige Minuten unterbrochen werden.
Kurz nach dem Rückstand traf Ibrahim Maza nach Vorarbeit von Patrik Schick zum 1:1.
Kurz nach dem Rückstand traf Ibrahim Maza nach Vorarbeit von Patrik Schick zum 1:1.
Kurz nach dem Rückstand traf Ibrahim Maza nach Vorarbeit von Patrik Schick zum 1:1.

Tennisball-Protest vor den Augen von Klopp

Bundestrainer Jürgen Klopp sah als Zuschauer auf der Tribüne bereits nach drei Minuten eine Spielunterbrechung. Aus Protest gegen Materialverbote im Leverkusener Stadion, die unter anderem Fahnen betreffen, flogen Tennisbälle aus dem Gästeblock auf den Rasen. Sichtlich verärgert suchte Freiburgs Trainer Julian Schuster den Weg zum Gästeblock und machte seinem Unmut über die Aktion Luft. Nach rund fünf Minuten wurde die Partie fortgesetzt.

Frühe Tore auf beiden Seiten

Nach den internationalen Siegen beider Teams am Donnerstag wirkte es zunächst, als würden sie die Partie ruhig angehen. Doch schon nach weniger als 15 Minuten nutzen die Gäste eine Lücke in der Leverkusener Defensive: Philipp Treu schickte Jan-Niklas Beste über rechts in die Tiefe, bekam den Ball zurück und legte quer. Völlig frei am zweiten Pfosten traf Scherhant zur Freiburger Führung.

Doch Leverkusen antwortete prompt auf den Rückstand. Nach einem scheinbaren Missverständnis zwischen Matthias Ginter und Igor Makengo spitzte Moussa Diaby dazwischen und legte im Strafraum quer auf Schick. Der Tscheche ließ den Ball per Hacke für Maza abtropfen, der mit der Außenrist zum 1:1 vollendete. Beide Teams zeigten damit pure Effizienz: Jeder erzielte mit seinem ersten Torschuss direkt einen Treffer.

Beide Teams neutralisieren sich

Nicht nur beim Spielstand begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, auch sonst verlief die Partie ausgeglichen. Dank guter Defensivarbeit gab es nur wenige Chancen. Schick köpfte nach einem Freistoß an den Pfosten (40.), ehe der Schiedsrichter auf Stürmerfoul entschied. Ein Fehlpass von Beste ermöglichte Alfonso Moreira kurz vor der Pause eine Chance (45.), doch der Freiburger machte seinen Fehler mit einer starken Abwehraktion selbst wieder wett.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber zu zwei vielversprechenden Chancen: Ein Flachschuss von Facundo Medina aus der zweiten Reihe strich rechts am Tor vorbei (50.), ehe Torjäger Schick aus kurzer Distanz über die Querlatte schoss (59.). In beiden Situationen hatte Diaby die Vorarbeit geleistet. Doch wie in Halbzeit eins prallte erneut hohe Intensität auf aufmerksame Abwehrreihen, was Torchancen insgesamt rar machte.

Schick alleiniger Bayer-Rekordtorschütze

Dann gelang Schick doch noch der Rekord: Nach Vorlage von Maza traf der Tscheche aus kurzer Distanz zum 2:1 und erzielte damit auch im sechsten Saisonspiel ein Tor. Damit überflügelte der Stürmer Dimitar Berbatow (Saison 2005/06) und Stefan Kießling (2009/10).

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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