Real Madrid

Sperre: Vinicius Jr. schimpft über Zeitpunkt der Bekanntgabe

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Vinicius Junior von Real Madrid wird wegen seiner Sperre auch das Spiel gegen den FC Barcelona verpassen.

Vinicius Junior von Real Madrid wird wegen seiner Sperre auch das Spiel gegen den FC Barcelona verpassen.

Von dpa

Real Madrids Stürmerstar Vinicius Junior hat nach seiner Vier-Spiele-Sperre für die spanische Liga kritisiert, dass er davon erst unmittelbar vor dem Champions-League-Spiel bei der AS Rom erfahren hat. Real hatte die Partie in Rom am Mittwochabend nach einem 1:3-Rückstand noch 4:3 gewonnen, das Siegtor gelang Ex-Nationalspieler Antonio Rüdiger in der Nachspielzeit.

Wegen der Sanktion verpasst Vinicius Junior unter anderem den Clásico beim FC Barcelona am 25. Oktober. „Ich glaube, das Urteil kam zu einem schlechten Zeitpunkt. Sie haben den ganzen Tag Zeit dafür gehabt, und ich habe davon bei der Ankunft im Stadion gehört“, sagte der 26 Jahre alte Brasilianer nach der Partie.

Auch Trainer José Mourinho monierte, der Zeitpunkt könne einen Einfluss haben. „Fragen Sie das Komitee, warum es das nicht am Morgen getan hat“, sagte der Portugiese. Man dürfe nicht vergessen, dass Real ein spanischer Club sei. „Halten Sie es für normal, dass ein Spieler einer spanischen Mannschaft, der sich auf ein wichtiges und für den spanischen Fußball entscheidendes Spiel vorbereitet, erst zwei Stunden vor Anpfiff von seiner Sperre erfährt?“

Vinicius: Nie jemanden schlimm gefoult, aber werde bestraft

Der einstige Weltfußballer des Jahres hatte den Platzverweis beim 1:0 von Real gegen den FC Villarreal in der spanischen Liga erhalten. Sein Tor zum vermeintlichen 2:0 zählte nicht, weil Vinicius Junior Gegenspieler Nathan Saliba während eines Sprints über das Spielfeld kräftig an den Haaren gezogen hatte. Für dieses Vergehen wurde er nun für zwei Spiele gesperrt, weitere zwei Spiele kamen wegen seiner Proteste gegen die Rote Karte hinzu.

Sie sei zwar korrekt, meinte er nun, er habe sich aber selbst nie ein schlimmes Foul gegen einen Gegenspieler erlaubt. Er werde selbst sehr häufig gefoult und bekomme trotzdem oft Karten gezeigt.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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